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Donnerstag, 29. September 2016

Wie Aliyah zum Forenrollenspiel fand


Wie kommt man eigentlich zum Forenrollenspiel


Tja, manchmal ist es einfach purer Zufall, der uns zu RK führt, manchen wurde das Spiel auch von Freunden und Bekannten empfohlen. Man wird neugierig, schnuppert nur mal rein und sobald man die ersten Schritte im Rollenspielforum gemacht hat, ist man Feuer und Flamme.

So erging es auch der Userin von Aliyah, die diesen Beitrag für uns geschrieben hat:



Wie kam ich zum Online Rollenspiel?


Im Grunde war ich nie der grosse Fan von irgendwelchen Spielen. Weder am PC noch an der Konsole. Es war eher Zufall, dass ich durch meinen Ex Partner irgendwann auf Renaisance Königreiche gekommen bin und mir nach einiger Zeit des Überlegens einen Charakter geschaffen habe.

Damals war der Charakter für dieses Foren Rollenspiel noch mit einem Fantasienamen belegt weil ich ja „nur mal kucken“ wollte. Tja aus dem anfänglichen nur mal kucken sind mittlerweile beinahe 9 Jahre geworden in denen ich Renaissance Königreiche aktiv spiele.

Vom Hobby zur Leidenschaft


Angefangen habe ich damals in Basel in der Schweiz und ich hatte überhaupt keine Ahnung wie dieses Spiel funktioniert, geschweige denn, was Foren Rollenspiel ist. Dank wirklich toller Mitspieler, die mich damals ganz lieb an die Hand genommen haben, habe ich dieses Hobby für mich entdeckt.

Ich war immer schon jemand der sich für spannende Geschichten interessiert hat, der sich auch privat sehr viel mit dem Mittelalter auseinander gesetzt hat und auch im Real Life sich gerne mal ein paar hundert Jahre in die Vergangenheit versetzt für ein Wochenende. Dank meiner Mitspieler wurde ich damals allerdings recht schnell auch in eine Richtung geschubbst, wurde gefördert und man stand mit stets mit Rat und Tat zur Seite und so wurde aus meinem Charakter recht schnell nicht nur Bäuerin in Basel sondern man hat angefangen die Geschichte weiter zu spinnen, einen Hintergrund zu basteln und dann irgendwann in die Politik einzusteigen.

Der Reiz an der Politik war für mich vor allem die Wirtschaftssimulation. Man konnte als Bürgermeister das Vermögen der Stadt verwalten, als Ratsmitglied verschiedenste Ämter und Tätigkeiten ausführen und nebenbei gesellige lustige Abende im Wirtshaus (Ingamechat) verbringen. Um das geliebte Hobby aus dem Real Life nun in andere Bahnen zu lenken, bot sich das Online Rollenspiel förmlich an und so wurde aus meinem Fantasienamen, dank der Weiterentwicklung des Spiels als bald ein Charakter mit einem ordentlichen Namen, auch wenn der Namenszusatz immer noch auf den alten Fantasienamen hinweist.

Mit dem Umzug von der Schweiz ins deutsche Königreich, ging für mich und meinen Charakter die aufregende Zeit in diesem Online Rollenspiel allerdings erst so richtig los. Eine Menge neuer Leute, neue Aufgaben und die Chance sich wirklich was zu schaffen und den Charakter auf allen möglichen Ebenen erfolgreich werden zu lassen.

Vom Tellerwäscher zum Millionär – in Renaissance Königreiche muss es kein Traum bleiben!


In dem Falle war es eher von der Bäuerin zur Hochadligen. Im Laufe der Jahre habe ich eine Menge Leute kennengelernt mit denen mein Charakter sich auch im Foren Rollenspiel gut verstanden hat. Man trat in eine Familie ein, heiratete, wurde wieder geschieden. Manchmal verlor man, oft gewann man.

Bald kam das erste Lehen fürs Foren Rollenspiel und so nach und nach hat sich mein Charakter ein kleines Imperium erarbeitet. Gut einiges davon war sicherlich auch Glück und wie es im echten Leben manchmal so ist, eine nette Erbschaft. Nichts desto trotz möchte ich die Möglichkeiten die sich damit für das Rollenspiel im Forum boten, nicht mehr missen.

Man kann seiner Fantasie freien lauf lassen, irgendwann beginnt man sich die Geschichten der Ländereien anzusehen, gestaltet sie fürs Rollenspiel im Forum um, dichtet hier etwas dazu, dort etwas weg, wandelt durch die tollsten Burgen und Schlösser der Welt in der Fantasie und schreibt mit jedem Post ein Stück mehr an seiner eigenen Geschichte und der Geschichte des ganzen Online Rollenspiels.

Jeder Charakter den man trifft, jeder Rückschlag den man erlebt, jeder Erfolg prägt den eigenen Charakter, lässt ihn sich entwickeln in die eine oder andere Richtung und manchesmal entwickeln die Charaktäre durchaus ein gewisses Eigenleben. Man weiss nie so genau was am nächsten Tag auf einen wartet, aber egal in welche Richtung es läuft, es bleibt interessant denn man muss sich immer überlegen wie man nun weiter macht.

Zum Schluss...


Ob Freund oder Feind, egal wem man begegnet in diesem Spiel, jeder einzelne macht das ganze spannend und so unglaublich facettenreich. Wenn man gute Geschichten mag, sich nur all zu gerne in eine Rolle aus einem Roman denkt und in deren Abenteuer mitfiebert, dann ist Renaissance Königreiche genau das richtige.

Hier schreibt man aktiv die Geschichte mit, fiebert, lacht und weint mit dem eigenen Charakter und lernt so viele unterschiedliche Menschen kennen, aus denen sich machesmal auch wirklich gute Freundschaften entwickeln. Natürlich gibt es auch Tiefs, aber dank eben dieser tollen Bekanntschaften die man im Spiel schliesst, überwindet man die meistens gut und gerne recht schnell und manchmal kommt ganz unerwartet dann jemand auf einen zu mit dem man dann wieder so richtig Spaß am Spiel findet, sich Sichtweisen verändern und der Blickwinkel in einen neuen Fokus gerückt wird und man so im Rollenspiel im Forum wieder neuen Pfade begehen kann die das Leben auch für einen Hochadligen Charakter wieder interessant machen können.

Also Leute, wartet nich lange und meldet euch an! Werdet selbst Teil des grossen Ganzen und habt Spass mit den vielen verschiedenen Menschen und Kulturen auf die man in diesem Online Rollenspiel treffen kann. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und die Karte so riesig, dass man selbst in andere Sprachregionen reisen kann um neue Impulse zu bekommen.

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Einmal sozial aufsteigen wie Aliyah? Auf http://www.diekoenigreiche.com ist das möglich! 

Hier geht´s zum Post über einen besessenen Char.

Bis dann,
die Amaalia-Userin

Montag, 26. September 2016

Wajakla – Was macht Rollenspiel eigentlich aus?

Geschichten im Rollenspiel erzählen


Das Rollenspiel in den Renaissance Königreichen ist geprägt von den mittelalterlichen Rahmenbedingungen. Vieles ergibt sich von selbst durch Interaktionen, aber manches ist durch das Spiel selbst vorbestimmt. Dazu gehört, dass es einen König gibt.

Wajakla ist der neue Rollenspiel-König bei RK. Sein User erzählt uns in diesem Beitrag, warum er dieses Spiel spielt.


Wieso die Renaissance Königreiche?


Als ich mit den Renaissance Königreichen angefangen habe, herrschte im Internet gerade ein richtiger erster Browsergamehype. Ich habe damals viele unterschiedliche Spiele ausprobiert, aber RK ist das einzige Spiel, dem ich jetzt seit 9 Jahren treu geblieben bin.

Wie kommt sowas? Was hat RK, das andere Spiele nicht haben? Ich denke, es ist die einmalige Symbiose von Ingamemechanik, Foren Rollenspiel und einer riesigen, einzigartigen Welt mit so vielen unterschiedlichen Charakteren.

Am Anfang habe ich mich für das Rollenspiel im Forum nicht wirklich interessiert, muss ich zugeben, sondern mich eher mit den anderen Aspekten des Spiels beschäftigt. Den Reiz des Foren Rollenspiels habe ich erst später entdeckt und mit der Zeit hat er für mich den Ingameanteil nur zu einer netten Nebensache degradiert.

Ich war schon immer ein begeisterter Leser, ich kann gar nicht zählen, wieviele Romane ich besitze. Mit der Zeit habe ich festgestellt, dass Rollenspiel verdammt ähnlich ist – klar, beim Lesen ist man passiv, während man beim Rollenspiel selbst entscheidet, welche Richtung die Geschichte nimmt. Aber im Kern will man in beiden Fällen einfach nur eine spannende Geschichte vor sich haben. Sie dann sogar selbst zusammen mit anderen zu kreieren, ist eine richtig tolle Erfahrung.

Mein Charakter – vom Soldaten zum König


Der Charakter, den ich spiele – Wajakla –, ist erst mit der Zeit komplexer geworden (wie gesagt, ich war damals ganz neu in diesem Rollenspielumfeld, was man vielleicht auch an dem gewählten Nickname erkennt ;-) ) und hat seine Schwächen und Stärken entwickelt. Er hat eine Vorgeschichte, die ihn prägt, aber auch das was er erlebt, hat Einfluss auf seine Entwicklung.

Ich habe Wajakla schon viele unterschiedliche Pfade einschlagen lassen. Er war Soldat, ist zum Heerführer aufgestiegen, hat dann den Weg in die Politik eingeschlagen und wurde jetzt, vor wenigen Wochen erst, sogar zum König gewählt.

Ich bin selbst sehr gespannt, wie es mit Wajakla nun weitergeht. Die Kriege und Intrigen, die er erlebt hat, haben ihn geprägt. Ich habe ihn eigentlich als frohmütige Natur kreiert, aber inzwischen hat er die Brutalität und Gnadenlosigkeit der Welt kennengelernt – und dabei auch selbst unschönere Charakterzüge entwickelt. Er ist ein Mann, der von der Pflichterfüllung überzeugt ist, weil wäre er das nicht, müsste er alle seine bisherigen Taten hinterfragen. Doch mit gnadenloser Pflichterfüllung können auch fragwürdigere Einstellungen einhergehen … so ist Wajakla mittlerweile zu der Überzeugung gelangt, dass der Zweck jedes Mittel heiligt. Sollte es das „größere Wohl“ erfordern, wird er inzwischen vermutlich in der Lage sein, jede moralische Grenze zu überschreiten.

Das wird die Zeit, in der er als König herrschen wird, auch für mich besonders reizvoll machen. Ich habe keine Ahnung, in welche Richtung es mit Wajakla gehen wird, er kann sich als guter König erweisen, als bedeutungsloser König oder sogar als ein Tyrann, wenn die Umstände ihn vermeindlicherweise dazu zwingen.

Die unzähligen Möglichkeiten in RK


Auch wenn man der Autor seiner Figur ist, gibt man die Kontrolle über ihn zu einem Teil auf. Der Charakter soll sich konsistent zu den Eigenschaften, die man ihm gegeben hat, verhalten – ich würde zum Beispiel nie auf die Idee kommen, Wajakla als Glücksritter und Weiberheld zu spielen, das passt einfach nicht zu seinem Charakter. Daneben wird das eigene Spiel natürlich auch sehr stark davon beeinflusst, was die Charaktere anderer Spieler tun; Wajakla wäre z.B. nie König geworden, wenn andere Charaktere ihn nicht gewählt hätten.



Das alles ist es, was das Foren Rollenspiel so spannend macht, denn man selbst hat nicht die geringste Ahnung, wo sein Charakter am Ende landen wird.

Wenn man allerdings auch gerne mal einen gänzlich anderen Charakter spielen möchte, bietet das Spiel dafür auch eine Möglichkeit. Man kann sogenannte NPCs kreieren, die zwar Ingame als Figur mit Werten und Inventar usw nicht vorhanden sind, aber im Forum als komplett eigenständiger Rollensiel-Charakter gespielt werden können. So kann man, wenn man möchte, beispielsweise einen Ritter, eine Dirne oder einen Wirt parallel im Forum spielen. So wie ich gerne viele unterschiedliche Geschichten lese, möchte ich auch gerne unterschiedliche Geschichten spielen und diese Möglichkeit beitet das Spiel glücklicherweise auch.

Wenn ihr das hier lest und überlegt, ob ihr das hier nicht auch einmal versuchen wollt – nicht länger überlegen, macht mit! Der Zeitaufwand dieses Online Rollenspiels ist nur genauso hoch wie man ihn sich setzen möchte, es gibt im Grunde keinen Mindestaufwand. Die Klicks, die die Figur täglich zum ernähren benötigt, sind in fünf Sekunden abgehandelt.
Die Community ist nicht nur riesig und mehrsprachig – die Spielwelt erstreckt sich über ganz Europa – sondern auch sehr hilfsbereit.

Ich hoffe, wir werden uns in den Renaissance Koenigreichen bald über den Weg laufen!


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Wie sich Wajakla als König macht, erfährst du hier.

Und hier geht es zu einem weiteren Karolinger.

Viel Spaß,
die Amaalia-Userin

Sonntag, 25. September 2016

Ein adeliger im Rollenspiel- Tiberius von Karolingen

Soziale Interaktion und Softskills im Onlinerollenspiel

Forenrollenspiel lebt von der Vielfältigkeit und Diversität der Mitspieler. Gäbe es das nicht, könnte man auch einfach für sich selbst Kurzgeschichten schreiben. So aber lernt man, mit anderen zu interagieren und auf diese mit Logik zu reagieren.

Tiberius ist ein langjähriger Rollenspiel-Charakter, dessen User uns in diesem Beitrag schildert, wieso er die Renaissance Königreiche spielt:




Der lange Weg hin zu Onlinerollenspielen


Ich bin einer dieser komischen Menschen die es nicht mögen, wenn es in Filmen und Büchern nur um rohe Gewalt geht, sondern mir ist die Geschichte wichtig.

PC Offline Spiele, mit einer guten Geschichte, waren mir schon immer sehr wichtig, von Siege of Avalon, über Baldur Gates 2 und die Niewinter Reihe.
Ich war fasziniert von dieser Welt. Ich kann gar nicht sagen, was ich mehr liebe.
Natürlich liebe ich es Geschichten zu erzählen (was mein Char und ich gemeinsam haben), aber ich liebe auch das soziale Interagieren miteinander.
Ohne Teamwork kommst du in den Renaissance Königreichen nicht sehr weit, man bildet durch das Spiel auch seine Softskills aus und so lustig es klingt, durch RK habe ich 10 Finger Schreiben gelernt. 


Faszination Foren Rollenspiel 


Was faszinierend ist, die Geschichte seines Chars in diesem Online Rollenspiel mit zu verfolgen, wie sich seine Ansichten ändern, seine Gedanken, Gefühle, Beziehungen, was er alles erlebt und wie er es erlebt. 

Meine Spielfigur war einst als fanatischer Aristot verschrieen, durch seine Erlebnisse ist er mittlerweile wenig religiös, dafür ist mein Char ein Nationalist geworden, der eigentlich gegen alle anderen Völker Vorurteile hat, außer gegen die Bosnier. Durch den Balkan Feldzug hat er tolle Bosnier kennengelernt. Solche Dinge liebe ich, wenn mein Char dazu lernen darf und in seinen Ansichten aufweichen oder verhärten kann.

Manchmal scheint es fast so, als hätte er ein Eigenleben und ich steuere ihn gar nicht wirklich. Mein Char ist auf- und er ist abgestiegen. Es gab Phasen wo er am Boden lag und Phasen wo er oben auf war. 


Ich glaube, in einem Spiel ist es wichtig auch mal verlieren zu können. 

Davon ab, was ist überhaupt verlieren, man kann sich in RK jedes Ziel setzen das man will. Das nenn ich mal Freiheit. Rauben, Adelig werden, die Königin verführen, mit Hundewelpen auf seinen Nachbarn werfen, es steht alles frei.
Auch wo du schreibst, Rollenspiel im Forum, im Wirthaus oder mal in einem externen Chat, die Möglichkeiten sind verschieden und vielfältig, genau wie die Wege. 



Es gibt nicht DEN Weg im Forenrollenspiel


Das muss man sich immer vor Augen halten und das habe ich mir vor Augen gehalten, wenn es mal nicht so gut lief. Wie sagte der große Philosoph Lothar Mathäus? 


Mal verliert man, mal gewinnen die anderen. 


Man kann aus allem RP Möglichkeiten finden: Der Char verlassen und am Boden, immerhin kann man dann einen einsamen verlassenen Char spielen, das ist sicher einmal eine interessante Rollenabwechselung.

Was ich auch einen sehr interessanten Aspekt finde ist, wie sich verschiedene Bücher die ich gelesen habe durch meinen Charakter ziehen.
Tiberius Mutter heißt Arinna, da hat der User wohl das Lächeln der Fortuna gelesen. Schon der Name ist nicht zufällig gewählt, benannt ist mein Char, nach Tiberius Grachus, einen Sozialreformer in der Römischen Republik.
Mein Fokus liegt hauptsächlich in der Politik im Spiel, aber ich finde es auch sehr wichtig, dass man die Interessen aller Spieler mit im Blick hält. Schon aus eigenem Interesse, weil man das Spiel weiter spielen will.

Warum sollst du hier mitspielen, der das hier liest?


Ich bin schon 8 Jahre bei dem Spiel dabei und muss sagen, es bereitet mir immer noch viel Freude und das Spiel lebt von seiner Komplexität und der Komplexität der Mitspieler. Ein Online Rollenspiel lebt sehr stark von den Menschen die es spielen und daher finde ich es gut, wenn Leute auch nicht ausgetretene Wege gehen, sondern ihren eigenen Weg gehen. Nichts langweilt mehr als 0815 Chars. Sei ruhig etwas Besonderes, natürlich gibt es hier wie überall auch schwarze Schafe, aber die Mehrzahl der User ist sehr nett und hilft bei Fragen sehr gerne. Werde also ein Teil der Community.


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Welche Geschichte würde deine Spielfigur erzählen? Schreibe sie jetzt auf!  

Hier geht es zu einer besonderen Räuberin

Beste Grüße,
die Amaalia-Userin