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Sonntag, 16. Oktober 2016

Ludwig – ein Bastard greift nach der Macht

Zielstrebigkeit im Forenrollenspiel

Ziele sind etwas tolles. Auch im Online Rollenspiel. Dein Char hat etwas, dass er erreichen kann, sei es der beste Bäcker der Stadt, der angesagteste Minnesänger oder sogar der König zu sein. Dir gehen nie die Themen für dein RP aus und es wird nie langweilig.

Ludwig ist ein besonders ambitionierter Charakter. Von ihm erfahren wir etwas in diesem Post:



Innerhalb der deutschen Gefilde der Renaissance Königreiche hat sich eine Gesellschaft gebildet, die sich ein ausgeprägtes Ständewesen zur Aufrechterhaltung der Ordnung erwählt hat. Der Klerus, der sich dem Seelenheil und der spirituellen Anleitung der Bevölkerung verschrieben hat. Der Adel, der seine naturgegebene Aufgabe als Anführer der ihnen gewährten Domänen wahrnimmt. Und das Bürgertum, das sich nebst seiner Verpflichtungen gegenüber seiner Landesherren mit allerhand weltlichen Problemen konfrontiert sieht. Jeder dieser Stände erfüllt wichtige Aufgaben.

Doch nicht jeder Stand hält das gleiche Maß an Macht in Händen. In einer Zeit, in der der soziale Aufstieg einer Herkulesaufgabe gleicht, sieht es ein Mann, aus bescheidenen Verhältnissen stammend, als sein Geburtsrecht an, seinen Platz am oberen Ende der Nahrungskette einzunehmen, um sein ungebändigtes Verlangen nach Prestige zu stillen. Auf dass Alle sein Potenzial erkennen und auf ihre niederen Plätze verwiesen werden. Der Name des ehrgeizigen Mannes lautet Ludwig. Und das ist seine Geschichte.

Viel ist über die Vergangenheit des Mannes nicht bekannt, der erst im Jahre 1463 öffentlich als Kaufmann in Erscheinung trat. Er spricht nicht offen über seine Kindheit. Er spricht nicht offen über seine Eltern. Im Grunde spricht er über nichts offen, was darüber Aufschluss geben könnte, wie der Rothaarige zu der Person werden konnte, die er heute ist. Davon abgesehen bietet der Kaufmann ein leicht durchschaubares Bild.

Fakt ist, dass er seine Taler nicht durch harte Arbeit in einem Bergwerk, auf den Feldern oder in einer Werkstatt verdient. Der stets ein passendes Lächeln aufsetzende Mann verdient sein Geld damit, die richtigen Waren zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zum richtigen Preis zu erstehen – und zu einem ordentlichen Gewinn an einem anderen Ort genau der richtigen Person zum Kauf anzubieten. Seine Erfahrungen in der Rhetorik sowie sein edelmännisches Auftreten erweisen sich dabei als äußerst hilfreich.

Doch nicht nur der Handel mit den unterschiedlichsten Waren ist der Zeitvertreib des ambitionierten Mannes. Die Politik hat er ebenfalls für sich entdeckt, um sein bisher noch nicht völlig ausgeschöpftes Potenzial gleich mehrfach auf die Probe zu stellen; Auf Anraten seiner Halbschwester – und der Intervention einer Frau, die den Kaufmann nominiert hat - hat sich der in den besten Jahren befindliche Mann dazu überreden lassen, sich zur Wahl für das Amt des Bürgervertreters der erlauchtesten Hauptstadt Stuttgart, seiner Wahlheimat, aufzustellen. Das erste Wunder schien zu geschehen: Nicht nur gab es keinen Gegenkandidaten, der dem Rothaarigen das Amt streitig machen wollte, es gab auch einige Bürger der Stadt, die ihm bewusst das Vertrauen durch das Abgeben ihrer Stimmen aussprachen. Wodurch der politische Aufstieg des Kaufmannes seinen Anfang nahm. Der Reichstag, die gesetzgebende Institution im deutschen Königreich, durfte ein neues Mitglied im dritten Stand begrüßen.

Die ersten Wochen vergingen, in denen sich Ludwig in seiner neuen Rolle als Bürgervertreter schnell der Tatsache gewahr wurde, dass ein weiterer Aufstieg in greifbarer Nähe war; Innerhalb der ersten Wahlen, die er selbst als Mitglied des dritten Standes erleben durfte, schaffte es der Rothaarige, in allen Wahlen als einer der Wahlsieger hervorzugehen. Er wurde innerhalb kürzester Zeit zum Reichstagsabgeordneten, zum Leiter des dritten Standes und später zum Vertreter des dritten Standes in der Reichskurie gewählt, von denen vor allem das zuletzt genannte Amt mit erheblicher Macht verbunden ist. Der Kaufmann würde die Geschicke des dritten Standes leiten, den Stand im Reichstag bei aufkommenden Themen sowie in der Reichskurie bei der Wahl eines neuen deutschen Königs vertreten und dafür Sorge tragen, dass das Vertrauen, dass die Mitglieder 'seines' Standes in ihn setzen, nicht enttäuscht wird.

Ludwig scheint ein ambitionierter, junger Mann zu sein, der seinen Worten auch Taten folgen lässt. Er verbindet mit jedem seiner Ämter ein Mindestmaß an Pflichtbewusstsein, während er kontinuierlich danach strebt, die Leiter der Macht Sprosse für Sprosse weiter zu erklimmen.

Ludwig ist es dabei gelungen, durch sein überwiegend rücksichtsvolles Auftreten über die Tatsache hinwegzutäuschen, dass er seinen eigenen Interessen eine stetige Priorität zuordnet. Davon abgesehen besitzt der Kaufmann auch weniger liebenswerte Eigenschaften. Im Rahmen seiner ersten provinzpolitischen Anfänge als Hauptmann der Grafschaft Württemberg ist er gegenüber seinen Ratskollegen durch seine sehr kompromisslose Art aufgefallen. Nicht einen Hauch von scheinbarer Ineffizienz, oder gar ein Mangel an Autorität erscheint für Ludwig duldbar. Wie sich Ludwig im Folge des Forenrollenspiels entwickeln wird, scheint noch nicht absehbar. Eines ist jedoch klar:

Das Forenrollenspiel hat gerade erst begonnen. Mit jedem zusätzlichen Charakter ergibt sich eine neue Möglichkeit, dieses Spiel nachhaltig zu beeinflussen.

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Wie möchtest du das Rollenspiel beeinflussen? Zeig es uns auf http://www.diekoenigreiche.com

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Filibrath Kartanos – Der Felsenkleiber im Rollenspiel


Forenrollenspiel für User mit Kondition


Jawoll, wir brauchen Durchhaltevermögen, wenn wir nicht immer den leichtesten Weg gehen wollen.
Jawoll, gutes Forenrollenspiel muss sich mit der Zeit entwickeln und auf viele Einzelgeschichten aufbauen.
Und jawoll, wir tun es gerne und mit ganzem Herzen.

So wie Filli, der sich seinen Platz bei den Vögeln hart erkämpfen musste:



Zwischen Lug und Trug


Im Grunde ein guter Mensch, mit einem guten, aber beeinflussten Charakter und einer Seite, die nicht viele kennen. Die Meisten die den Vogel kennen lernen, fassen ihn als leicht naiven, freundlichen Kerl auf, der sich nur mit schlechten Worten verteidigen kann und eine Witzfigur sein könnte. Eine gute Sache, grade wenn man bedenkt mit wem er reist. 


Unterschätzt wird der siebzehnjährige oft. Grade das was er kann verrät er auch kaum. Neben den Pferden, ist das Bogenschießen eines seiner besten Talente. Egal ob im Stehen, im Knien, hoch auf einem Baum oder zu Pferd. Er trifft immer. Seit gut Zehn Jahren tut er jeden Tag auch nichts anderes, da muss man irgendwann ja mal damit zu gebrauchen sein.

Filli ist im Grunde ein tödlicher, kleiner Kerl. Denn er schreckt vor nichts mehr zurück und zögert auch nicht. Dazu ist er ein loyaler Typ, der springt, wenn Artair es verlangt. Er würde sogar mit Verbundenen Augen durch eine Tür rennen, wenn er das sollte.

Das meiste von Filli sieht man in den Wirtshäusern, wo sich die meisten dann auch noch über seinen Körpergeruch beklagen, denn Filli hat eine Schwäche, eine ziemlich große und das ist das Wasser… selbst Artair hat da schon auf die Fresse bekommen, aber naja… vergeben und vergessen. Damit waren sie dann zumindest etwas quitt. Die zwei verbindet eben Klinge und Faust.

Als User gedacht


Zum Online Rollenspiel kam ich eigentlich nur durch Zufall. Ich hatte zuerst lediglich Foren Rollenspiele gespielt, aber nach kurzer Zeit recht schnell die Lust verloren, da meine Spielpartner meistens irgendwann doch keine Zeit mehr für mich hatten. Schließlich machte man mich auf Renaissance Königreiche aufmerksam und warum nicht, es wurde eben ausprobiert. 


Nach einem etwas holprigen Start, da ich mit der Welt noch nicht ganz vertraut war, kam eigentlich nach und nach die Freude am Schreiben, des damals Fünfzehnjährigen Kerls, auf. Filli fasste auch nach kurzer Zeit Fuß und fand eine Art Familie, in der ich als User einiges lernen, aber nicht so gut umsetzen konnte, da es meisten eher weibliche Charaktere waren. 

Erst als Filli sich an die Fersen der Vögel heftete und alles versucht, ein Teil von ihn zu werden, formte sich alles und mit jeder Aufgabe die mir in den Weg gelegt wurde, hatte ich mehr Spaß am Rollenspiel und kann mir heute gar nicht mehr vorstellen diesen Kerl nicht mehr zu schreiben. 

Für mich bedeutet er einfach, Freiheit und auch gleichzeitig die Rebellion gegen alles was für andere erstrebsam ist. 

So zum Beispiel hätte Filli auch durch seine Familie ein Ritter werden können, aber der Reiz, Rathäuser zusStürmen und andere hopps zu nehmen, war einfach größer. Er ist mein Zeitvertreib und ich kann mich entspannen, wenn ich ihn schreibe und er sich auf seine Art „Freunde“ schafft. Ich persönlich Spiele das Online Rollenspiel um auch meine Ideen für eigene geschriebene Bücher zu erweitern oder aus zu bauen. Da ich sehr gerne schreibe, kann ich meine Kreativität erweitern, ausbauen oder was man damit eben machen kann. Es ist für mich im Grunde das, was für andere das Reisen, das Kochen, das Fußballspielen oder sonst was ist.

Nur weil etwas schwer ist, muss es nicht schlecht werden


Manche würden ja aufhören, oder aufgeben, wenn sie vor einer großen Herausforderung stehen. In einem Online Rollenspiel, kann es durchaus auch mal vorkommen, dass es heikle oder schwierige Situationen gibt. Das liegt einfach auch an den unterschiedlichen Charakteren und Usern im Spiel. 


Es ist aber immer wieder ein wunderbares Gefühl etwas erreicht zu haben. Sei es durch ein Forum Rollenspiel oder durch ein einfaches Play im Wirtshaus. Zum Beispiel, die Geschichte wie Filli zu den Vögeln kam. Sieht man Artair und Filli heute, würde man nie darauf kommen, dass die beiden mal erbitterte Feinde waren. Artair hat Filli mehr als einmal versucht umzubringen. Die Narben sieht man bis heute. 

Auch die anderen Vögel, hatten am Anfang alle etwas gegen den Kleinen. Sie brachen ihm die Finger… schikanierten ihn und quälten ihn wo sie eigentlich nur konnten. Doch Filli gab auch nicht auf. Er wollte unbedingt ein Vogel werden und Schluss endlich schaffte er es, dass Artair ihn zumindest als eine Art Knecht hielt. Auch wenn die meisten wohl eher Sklave dazu gesagt hätten. 

Damit allerdings konnte Filli sich beweisen und die Chance, die er hatte, die wurde von ihm genutzt. Er trainierte, er achtete auf alles. Er wich niemals von Artairs Seite und tat alles so gut er konnte um die Aufgaben richtig zu erledigen. Dabei war Artair wirklich ein *Popo* und legte ihm Steine in den Weg die Bergen glichen. Das war ein Weg, den nicht viele User schaffen. Es war lang und sehr hart, auch für mich als User, aber das, was ich erreicht hatte damit, kann mir nun keiner nehmen. Es ist das unglaublichste Rollenspiel was ich je schrieb und ich kann es nicht vergleichen. Jeden Tag, den ich mit den Vögeln erleben darf, ist ein erfüllter Tag und ich bereue bis heute nicht, Filli den langen und harten Weg gehen gelassen zu haben. 

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Welchen Weg wird dein Char gehen? Zeig es uns hier: http://www.diekoenigreiche.com/

Dienstag, 11. Oktober 2016

Der Medicus Juan Jacinto Cordes

Wenn unser Char eine Passion hat, dann ist das toll für das Rollenspiel. Wir finden Themen, über die unsere Spielfigur reden kann, es entwickeln sich Geschichten und man tritt in Kontakt zu anderen.

Die Medizin des Mittelalters hält jede Menge Stoff für gutes Forenrollenspiel bereit. Das weiß auch Juan Jacinto Cordes zu berichten:



Medizin im Rollenspiel


Aus der Medizin des Mittelalters wurden uns skurrile Quacksalber, Instrumente, die eher wie Folterwerkzeuge wirken und todbringende Seuchen überliefert. Der Ruf der Medizin war eher schlecht und die Lebenserwartung der Menschen lag um die 40 Jahre. 



Für mich als User und Mediziner der Neuzeit war es spannend in die Vergangenheit zurück zu schauen und sich mit den Problemen unserer Vorfahren näher zu beschäftigen. Das Internet nach Informationen durchzustöbern und all dies in mein Rollenspiel einfließen zu lassen.

Die Karriere des Juan Jacinto Cordes im Rollenspiel startete als ewig betrunkener Quacksalber, der seiner adligen Familie den Rücken zugewendet hatte. Über die Jahre hin, ich bin jetzt bereits seit 2009 dabei, wurde dieses allerdings langweilig oder man hat andere Menschen kennengelernt und so hat sich auch die Rolle gewandelt. Heute ist Juan Jacinto ein seriöser Medicus, der seine gesammelten Erfahrungen an Praktikanten weiter gibt.

Im Rollenspiel wollen wir teilweise alles gerne sehr realistisch nachstellen. Was ab und an auch intensivere Recherchen im Internet erfordert.
Es gibt ein Hospital und eine Therme, wir haben aber auch Lehrgänge und Kurse arrangiert, wo man sich als Apotheker, Sanitäter, Feldscher oder Hebamme ausbilden lassen kann.
 

Die Ersteller der Kurse haben sich vorher genau über die 4 Säftelehre, die Klostermedizin oder die Operationsmethoden im Mittelalter informiert und geben dieses im Rollenspiel an ihre Kursusteilnehmer weiter. Wer sich also für die Geschichte der Medizin interessiert lernt im Rollenspiel noch jede Menge Neues hinzu oder er kann den anderen Mitspielern seine Suchergebnisse zum Besten bringen.

Medizin in den Renaissance Königreichen


Neben den reinen Rollenspiel gibt es im Spiel Renaissance Königreiche allerdings auch die Möglichkeit, Medizin an der Universität zu studieren und Kräuter zu sammeln um daraus Tränke und Heilezenssen herzustellen.
 

Man kann eine Praxis eröffnen, wo man erkrankte Spielfiguren untersuchen kann, um dann die Krankheit zu erforschen.
 

Für all diese Aktionen gibt es Punkte, die dann letztendlich zum Levelaufstieg führen.
Um das jedoch interessanter zu gestalten, hat sich im Rollenspiel eine Gesundheitskammer etabliert, die die Mediziner anleitet oder Hilfestellung gibt. Für Diejenigen die über den Ingamemediziner hinaus gehen möchten, wurde dann der Bereich Hospital, Therme und Kurse geschaffen.

 

Der User hinter Juan Jacinto Cordes


Natürlich kann man sich fragen, wie kommt ein Mediziner dazu Renaissance Königreiche zu spielen.
Durch einen Sportunfall in meiner Jugend bin ich auf den Rollstuhl angewiesen und da gibt es natürlich auch Tage, die nicht so gut verlaufen, wo man sich auch mal mit jemanden unterhalten möchte der völlig unbeteiligt ist, der einen einfach mal "zuhört"oder der nichts von der Person hinter der Figur weiß. Außerdem möchte ich die deutsche Sprache pflegen, da ich sie im Alltag nie nutzen kann, wenn man im Ausland lebt.

Auf der Suche nach einem Spiel zur Freizeitgestaltung, bin ich dann auf Renaissance Königreiche gestoßen. Ich bin ein völlig unbegabter PC Nutzer und freue mich, wenn das Gerät ohne Probleme eingeschalten werden kann. Deswegen kamen Spiele in denen man schießen, Rennauto fahren oder von Ast zu Ast hüpfen nicht in Frage. Im Renaissance Königreiche kann man in eine selbst gewählte Rolle schlüpfen und einfach für einige Stunden dem realen Leben entfliehen. 


Hier benötigt man nur Phantasie und Lust am schreiben. 

Durch die Wirtshäuser (Ingame Chat) hat man aber auch die Möglichkeit mit anderen zu kommunizieren und Menschen zu treffen, mit denen man über das reale Leben oder ausschließlich über das Rollenspiel schreiben kann, je nach Lust und Laune. Daraus entstehen manchmal auch Freundschaften, die sich auch im realen Leben fortsetzen können. 



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Hast du Lust bekommen, mal den schrägen Quacksalber, den seriösen Doktor, den neurotischen Adligen oder einen besoffenen Landstreicher zu spielen? Bei den Renaissance Königreichen kannst du dich austoben.


Sonntag, 2. Oktober 2016

Berufe im Mittelalter für dein Rollenspiel



Jeder Rollenspiel-Charakter braucht etwas zu tun. Es wäre unlogisch, wenn er ganz ohne Arbeit Geld hätte, um sich sein Brot zu kaufen. Vielleicht ist er aber auch unsagbar reich, dann sollte natürlich auch das logisch erklärt sein.

Eine Hand voll RK-Spieler hat sich die Arbeit gemacht und einmal alle mittelalterlichen Berufe und Tätigkeitsbereiche zusammengefasst, die so im Foren-Rollenspiel der Renaissance Königreiche bespielt werden oder möglich wären. Einige gibt es sogar als Ingame-Berufe und dein Char verdient damit Taler. Wieder andere sind reine Rollenspiel-Berufe. Lass dich von dieser Liste inspirieren und vielleicht hilft dir das ja bei der Suche nach einem Rollenspiel-Beruf für deinen Char.


Berufe/ Tätigkeitsgebiete im Mittelalter Rollenspiel: 


A

der Abdecker beseitigt Tierkadaver und ist für die Verwertung der Kadavern zuständig. Aus den Kadavern werden Produkte erstellt wie Fette, Leim, Knochenmehl, Salmiak, Seife, Bleichmittel und Viehfutter. Die Bauern müssen alle Tierkadaver dem Abdecker bringen. Dieser verwertet die Reste oder vergräbt und verbrennt sie. Durch den strengen Geruch und die Seuchengefahr sind die Abdeckereien außerhalb der Dörfer angesiedelt. Durch den Kontakt mit den Kadavern können sich die Abdecker mit Krankheiten wie zum Beispiel Milzbrand anstecken.

Die Knochen der Kadaver werden den Seifensiedereien übergeben. Das verfaulte Fleisch bekommen die Salpetersieder und die Tierhäute gehen an die Gerber.

der Apotheker ist ein Kräuterkundiger, der weiß, welche Kräuter bei Verletzungen und Krankheiten zur Linderung beitragen. Die Reichsgesundheitskammer ist eine Rollenspiel-Organisation im RK-Forum, die unter anderem die Ausbildung zum Apotheker anbietet und dabei Wissen zu diesem Berufsfeld im Mittelalter vermittelt. Dies liefert eine tolle Grundlage für das Rollenspiel eines Apothekers.

B

der Bäcker ist ein hoch angesehener Handwerker in unseren Städten. In den Renaissance Königreichen kauft er am Markt Holz und Mehl ein und bäckt das Grundnahrungsmittel Brot. Im Rollenspiel ist das Sortiment der Bäcker aber noch größer und viele bieten zum Beispiel Lebkuchen, Brezen, Semmeln und Kekse an.

der Bader spielt eine große Rolle für das Wohlbefinden der Menschen. Sie sind die Ärzte der kleinen Leute, denn nicht jeder konnte sich einen Medikus leisten. Bader unterhalten ein Badehaus, doch ihr Aufgabengebiet geht über die Körperpflege und Kosmetik hinaus und umfasst Zahnmedizin, Augenheilkunde und Chriurgie. In den Renaissance Königreichen wird in einem Forenrollenspiel eine Ausbildung als Bader angeboten.

der Barde ist ein Dichter und Sänger. Er erfreut sich nicht nur beim einfachen Volk auf Märkten und in Wirtshäusern großer Beliebtheit, sondern auch bei Adeligen auf Burgen oder zu Hofe des Königs.

der Baumeister plant, organisiert, leitet und überwacht die Bauarbeiten.
Baumeister sind fast immer gelernte Steinmetze, Maurer und Zimmermänner.
Es gibt verschiedene Arten des Baumeisters:
- Dombaumeister, Münsterbaumeister, Zwingerbaumeister
Er fertigt oder ist für die Instandsetzung von Domen, Münstern, Zwingern zuständig.
- Hofbaumeister
Er arbeitet für einen Fürsten oder Herrscher auf deren Lehen und führt dort Bauten durch, die der Herrscher in Auftrag gegeben hat.
In den Renaissance Königreichen kann in den Hauptstädten die Bauleitung eines Herrenhauses übernommen werden.

der Bibliothekar
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Ein Bischof oder eine Bischöfin leitet eine Diözese die aus mehreren Pfarren besteht. Somit steht er über einer Gruppe von Priestern, weiht diese und setzt sie in die Pfarren ein. Natürlich kann ein Bischof auch alles was ein Priester macht, also zum Beispiel taufen oder verheiraten, aber er ist schon mehr mit der Kirchenpolitik beschäftigt. Alle Bischöfe im deutschen Sprachraum sind in der Bischofskonferenz und debattieren über alles mögliche. Angefangen vom Umgang mit den Ketzerkirchen bis hin wie man zum neuen Kaiser stehen soll. Auch beschließen sie neue Kirchengesetze die zum Beispiel besagt, wann eine Ehe geschieden werden kann.

der Bote überliefert Briefe und mündliche Botschaften an einen Empfänger. Im Rollenspiel bringen Boten zuverlässig die Briefe von A nach B. Meistens handelt es sich dabei um Non-Player Character, kurz NPC.

der Botschafter
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der Bürgermeister wird vom Volk gewählt und verwaltet die Stadt, in der er lebt. Er betreibt Handel mit anderen Städten, zieht Steuern ein und versucht alles, damit es den Menschen in seiner Stadt an nichts fehlt.

die Bürgerwehr. Das Böse lauert überall, manchmal auch in Form einer fremden Armee. Die Bürgerwehr kontrolliert die Einreisenden und fragt auch schon mal nach dem Grund für den Besuch in jeder Stadt. Gerade in Kriegszeiten sind die Wachen sehr wichtig um mögliche Spione oder Saboteure zu enttarnen. Auch müssen sie Ausschau nach feindlichen Armeen halten und umgehend Alarm schlagen wenn die feindlichen Banner in Sicht kommen.

der Büttel. Als Büttel muss man für die Aufrechthaltung der öffentlichen Ordnung sorgen. So ist man als solcher zuständig, Vergehen an das Gericht weiterzuleiten und die Beschuldigten gegebenenfalls festzunehmen. Als Büttel ist man die Anlaufstelle für jeden der ein Verbrechen melden möchte.

C

D

die Diakon können wie Priester bzw. Pfarrer alle Sakramente spenden, sind aber nicht ordiniert - können also kein Bischof werden, dürfen dafür aber heiraten und eine Familie gründen. Bei Priester und Pfarrer ist zu unterscheiden, dass Pfarrer eine Gemeinde leiten - Priester jedoch nicht.

E

die Einbürgerungsverein-Leitung , kurz EBV genannt, erklärt im Game den neuen Spielern das Spiel und unterstützt die Neuankömminge mit Tat und Rat.

F

 
der Falkner ist für die Pflege von Raubvögeln zuständig. Darunter gehören unter anderem Adler, Falken, Eulen und Bussarde. Er richtet sie für die Beizjagd ab und jagt mit ihnen.

die Färber gelten als unrein, weil sie mit übel riechenden Substanzen wie zum Beispiel Urin arbeiten. Sie sind aber auch sehr wertvoll für die Gesellschaft.
Es gibt verschiedene Arten von Färbern:
- Schwarzfärber,
das Färben von einem tiefen Schwarz wird als eine besonders hohe Kunst des Färbens angesehen.
- Leinwandfärber / Schlechtfärber
Sie färben grobe Stoffe.
- Tuchfärber
Sie haben sich auf das Färben von Wolle spezialisiert.
- Blaufärber / Waidfärber
sie verwenden den einheimischen Waid und den teuer importierten Indigo.
- Türkisch-Rotfärber
sie färben schöne Rottöne..
- Seidenfärber
- Rauchfärber und Zobelfärber,
sie färben Rauchware wie Leder und Felle.
- Garnfärber

die Fischer
sind für den Fischfang zuständig. Sie sind im Besitz von speziellen Arbeitsmitteln, wie etwa einem Boot oder einem Fischernetz. In den Renaissance Königreichen gibt es Dörfer und Städte, die einen See vorweisen. Dort können die Charaktere Fische fangen und diese dann auf dem Markt verkaufen oder selbst verspeisen. 
 
der Fleischer in diesem Spiel kauft Kuh- oder Schweinegerippe vom Bauern und verarbeitet diese zu Fleisch, welches er auf dem Markt verkauft. Er benötigt dazu Messer von einem Schmied.


G

der Gardist
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die Gärtner sind zuständig für die Kultivierung von Gartengewächsen. Es handelt sich dabei um einen kleinbäuerlichen Beruf. In der 3D-Ansicht des Spieles können Hausbesitzer ihre Gärten mit diesen Blumen und Bäumen verschönern.

der Gerber verarbeitet Tierhäute zu Leder. Leder ist ein sehr wichtiges Rohmaterial. Aber durch den Gestank und die benutzten Chemikalien müssen Gerber in eigene Viertel umziehen und sie sind von der Gesellschaft ausgestoßen. Sie haben ein hohes Risiko an Milzbrand zu erkranken. Überlebt ein Arbeiter diese schwere Krankheit, ist er für seinen Betrieb unersetzlich.

H

der Händler kauft Waren vom Markt ein und verkauft sie daraufhin weiter. Bauern und Handwerker verkauften ihre Waren meist vor Ort. Der Händler sorgt dafür, dass diese Dinge auch andernorts angeboten werden können. Von großer Bedeutung ist dies für sogenannte Luxusprodukte, die nur in wenigen Städten und oft sehr weit weg feilgeboten werden.

der Haushofmeister steht über der Dienerschaft. Er hat die Aufsicht über die Angestellten und kontrolliert deren Arbeiten.

die Hebammen helfen Frauen bei der Geburt. Sie sorgen so gut sie können für das Wohl von Mutter und Kind während und kurz nach der Geburt. Schon im Mittelalter gab es Hebammen und so sind sie auch in unserem Forenrollenspiel ein wichtiger Bestandteil. Damit diese Rolle so realitätsnah wie möglich gespielt werden kann, gibt es spezielle Kurse von der Reichsgesundheitskammer, die Wissen vermitteln.

der Henker ist in der Gesellschaft nicht sehr angesehen und daher können Henkerssöhne auch nur den Beruf Henker ausführen. Die Töchter können nur in Scharfrichterfamilien einheiraten. Der Henker führt Hinrichtungen aus.

die Hofdame ist von adeligem Stand und gehört dem Hofstaat an. Sie sind die Gesellschafterinnen, beispielsweise einer Königin. Auch im Rollenspiel kann es reizvoll sein, eine Hofdame zu spielen und somit denn Alltag zu Hofe zu bereichern.

der Hofnarr hier könnte dein Beitrag stehen! Komm in die Renaissance Königreiche und werde Hofnarr

die Hohepriesterin
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der Holzfäller schlägt in den Holzdörfern mit einer Axt Holz, welche er sich vom Rathaus leiht oder vom Schmied kauft. Holz ist in den Renaissance Königreichen ein sehr begehrter Rohstoff.

die Huren - Wanderhuren leben auf der Straße und ziehen von Ort zu Ort. Dabei verdienen sie ihr Geld damit, den Männern zur Verfügung zu stehen.
- Trosshuren reisen in großen Gruppen mit. Meistens sind sie im Tross von Soldaten dabei. In den Feldlagern verdienen sie ihr Tagesgeschäft. Sie versuchen sich ihre kleine Stammkundschaft aufzubauen, denn diese bedeutet auch Schutz.
- Huren arbeiten in Frauenhäusern. Sie dürfen nie aus der gleichen Stadt kommen, in der das Hurenhaus steht und sie legen ihren Namen ab, um der Familie keine Schande zu machen. Sie verkaufen sich an den Frauenwirt und müssen für Kost und Unterkunft zahlen. Sie sind nicht nur dafür da den Männern zu Diensten zu sein, sondern sie bedienen die Männer auch im Schankraum des Frauenhauses.
Huren haben gegenüber ihren Leidgenossinen das Glück, dass sie unter dem Schutz des Frauenwirtes stehen.
- Kurtisane sind Damen, die den Männern in höher gestellten Schichten zur Verfügung stehen. Hier liegt der Wert auch auf gepflegte Konversationen.
- Mätressen sind Damen, die an der Seite hoher angesehener Männer (Fürsten / Könige) als Zweitfrau leben. Sie sind mit dem Mann nicht verheiratet und stellen auch hier ihre Dienste zur Verfügung.

I

 
der Inquisitor
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J

 
der Jäger
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K

der Kaiser, in den Renaissance Königreichen kannst du vom Bettler zum Kaiser aufsteigen. Dieser wird
Regenten, Ratsmitgliedern, besonders reichen Bürgern und Bürgermeistern gewählt und hat die Macht über ein großes Reich.

der Käser produziert Käse. In bestimmten Orten in den Renaissance Königreichen können Kuh oder Ziegenkäse hergestellt werden und diese am Markt verkauft werden.

der Kapitän. Jedes Schiff braucht einen Kapitän und so ist das auch im Rollenspiel. Der Kapitän lenkt das Schiff und befehligt eine Mannschaft von Seemännern. Er bereist Flüsse und die Meere und gelangt auf dem Wasser in ferne Länder.

der Kaufmann
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der Knecht ist ein Arbeiter auf Bauernhöfen und anderen landwirtschaftlichen Betrieben, spielen aber auch beim Militär, beispielsweise als Waffenknecht eine Rolle. In jedem Fall handelt es sich dabei um einen Beruf, der im Rollenspiel viele Möglichkeiten bietet, das Leben im Mittelalter nachzuspielen.

der Koch
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der Köhler
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der König, in den Renaissance Königreichen kannst du vom Bettler zum König aufsteigen. Dieser wird von der Kurie gewählt, die sich aus den drei Ständen zusammensetzt.


L


Der Lumpensammler sammelt unbrauchbare Lumpen und Stoffreste, die für die Herstellung von Papier benötigt wurden. Es war ein sehr unangesehener Beruf.

M

die Magd ist eine weibliche Bedenstiete auf Höfen oder Burgen. Sie ist zuständig für ganz alltägliche Tätigkeiten, wie Kochen, Putzen, Handarbeiten, Waschen, Wasser holen und das Versorgen der Tiere. Man sieht also, die Rolle der Magd ist sehr vielfältig und gehört zu einer realistischen Darstellung im Mittelalterrollenspiel.

der Medikus ist ein hochanerkannter und bekannteste Mediziner im Mittelalter. Den Titel erhält er nach dem erfolgreichen Studium an der Universität durch die Reichsgesundheitskammer. Der Medicus heilt Krankheiten mithilfe von Tränken und unterhält eine Praxis, wo er Untersuchungen durchführt.

die Mönch leben in Klöstern unter sehr einfachen Bedingungen. Sie arbeiten, wohnen und beten dort in gleichgesinnter Gemeinschaft und versuchen, ein gottgefälliges Leben zu führen. In unserem Rollenspiel kennt man hauptsächlich die Mönche, die in Heiligenbronn das Bier brauen.

der Müller mahlt Korn zu Mehl und verkauft es auf dem Markt an die Bäcker. Es ist ein angesehener Beruf und so mancher Müller ist sehr reich geworden.

N

des Nachtwächter's Aufgabe besteht darin, nachts durch die Straßen und Gassen der Stadt zu gehen und auf Ruhe und Ordnung zu achten.
Er ist dafür verantwortlich bei Feuer die schlafenden Bürger zu warnen. Er überwacht das richtige Verschließen der Türen und der Stadttore, und er sagt die Stunden an. Meist aber nur, damit jeder weiß, dass er seinen Dienst verrichtet. Er hat das Recht, verdächtige Personen anzuhalten, auszufragen und wenn nötig festzunehmen. Der Nachtwächter hat eine Hellebarde, eine Laterne und ein Horn bei sich.

der Nautiker, hier könnte dein Beitrag stehen! Komm in die Renaissance Königreiche und werde Nautiker

O

der Obstbauer in den Renaissance Königreichen pflückt mit einer vom Zimmerer gekauften Leiter, in den Obstdörfern Früchte und verkauft diese am Markt.

P

der Pferdezüchter
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der Priester/Pfarrer. Es gibt verschiedene Kirchen in den Renaissance Königreichen und dementsprechend auch unterschiedliche Wege um Priester oder Priesterin zu werden. Wenn man es dann einmal geschafft hat, ist man in den meisten Fällen verantwortlich für eine Stadt. Als solcher tauft, verheiratet und beerdigt man die Chars. Aber es gibt unendlich viele Möglichkeiten, einen Priester zu spielen. Man kann ihn nett sein lassen oder streng. Er kann zusammen mit den anderen im Wirtshaus sitzen und saufen oder den mahnenden spielen und vor der Sünde des Alkohols warnen. Man kann auch eigene Gottesdienste nachspielen, angefangen von eigenen Liedern, über Gebete bis hin zur Predigt.
Bei Priester und Pfarrer ist zu unterscheiden, dass Pfarrer eine Gemeinde leiten - Priester jedoch nicht.

Q

R

der Richter. In diesem Online Rollenspiel kann, und ist es sogar erwünscht, dass es Spieler gibt die kriminelle Chars spielen. Was wäre das für eine Welt in der es nur anständige Menschen gibt?
Wenn es allerdings Räuber und andere Ganoven gibt, so muss es auch Richter geben. Diese werden entweder gewählt oder vom jeweiligen Regenten ernannt. Sie stehen den Verhandlungen vor und urteilen über die Schuld und Unschuld der Angeklagten. Nebenbei entscheiden sie natürlich auch über die Höhe der Strafe. Als Richter hat man auch einen Spielraum, wie man ihn spielen möchte, so kann man sich zum Beispiel auch bestechen lassen. Nur sollte man aufpassen, dass es keiner merkt, sonst landet man selbst auf der Anklagebank.

S

die Schankmaid sorgt im Wirtshaus (Ingame-Live-Chat) für das Wohl der Gäste. Oft handelt es sich um eine sehr unterhaltsame Persönlichkeit, die mit viel Witz die Leute zu noch mehr Bierkonsum bringt und dafür sorgt, dass das Haus gerne wieder besucht wird.

der Schmied fertigt wichtige Alltagsgegenstände, Werkzeug und Waffen aus Eisen. Dazu gehören zum Beispiel Messer, Schaufeln und Schwerter. Es gibt andere Berufe, die auf diese Waren angewiesen sind, um wiederum ihrer eigenen Tätigkeit nachgehen zu können. Die Gegenstände verkauft der Schmied auf dem Markt.

der Schneider. Auch unsere Rollenspiel-Charaktere wollen standesgemäß eingekleidet werden. Daher gibt es den Beruf des Schneiders. Dieser fertigt Kleider, Schuhwerk, Mäntel und Kopfbedeckungen aller Art und verkauft sie auf dem Markt.
Auch Wandteppiche für die 3D Häuser kann man von ihm erwerben.

der Schreiber
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der Seemann. Bei RK gibt es sowohl Binnenschifffahrt, als auch die Seefahrt auf hoher See. Verschiedenartige Schiffe können gebaut und damit Städte mit Hafen befahren werden. Selbst ferne Länder können so schneller als auf dem Landweg erreicht werden. Es gibt Kriegsflotten und Piraten, welche die Seefahrt erschweren.
Der Seemann ist eine spannende Rolle für das Mittelalterrollenspiel. Sie bietet viele Möglichkeiten, seiner Figur eine Geschichte mit all ihren Mythen und Traditionen erzählen zu lassen.

der Seifensieder fertigt aus Fetten, Ölen und Soda Seife.

der Soldat. In den Renaissance Königreichen ist die Armee eine mögliche Laufbahn, zu der es Ingame auch Studienwege gibt. Der Spielchar kann Soldat werden. Im Rollenspiel erhält er eine Ausbildung und ist dann künftig verpflichtet, sein Land vor Feinden zu schützen. Regelmäßig kommt es zum Krieg mit anderen Ländern oder Gruppierungen und der RP-Soldat darf zur Tat schreiten und zeigen, was er gelernt hat.

Söldner werden gegen Bezahlung angeworben, stehen zeitlich beschränkt unter Vertrag und arbeiten zum Beispiel als Leibwächter für Adelige oder unterstützen die Armee bei einem Krieg.
Im Mittelalterollenspiel haben auch sie ihren festen Platz. Viele enschließen sich, die interessante und vielschichtige Rolle des Söldners zu spielen.

der Steinmetz arbeitet mit Naturstein. Er erstellt Grabsteine oder Anbauten aus Stein. Der Steinmetz ist ein hoch angesehener Beruf.

T

der Tischler/Schreiner arbeitet mit Holz. Er stellt Fenster, Türen, Deckenvertäfelungen, Wandvertäfelungen, Möbel, Leitern, Särge u.v.m. her. Die Tischler haben das alleinige Recht, Hobel als Werkzeug und Leim als Verbindungsmittel zu benutzen. Der Tischler ist im Mittelalter ein sehr angesehener Beruf. In den Renaissance Königreichen baut er auch Boote und unter anderm Einrichtungen für die 3D Häuser.

der Töpfer stellt aus Ton und Lehm Keramik her. Der Lehm wird auf einer drehenden Töpferscheibe geformt, getrocknet, anschließend dekoriert und gebrannt. Erzeugnisse sind Becher, Vasen, Schüsseln, Schalen, Krüge, Tonflaschen, Töpfe u.v.m.

Der Totengräber hebt Gräber aus und schließt sie auch wieder. Mit einem Karren holt er die Toten ab und bringt sie zu den Gräbern. Die Gefahr ist groß, dass sich ein Totengräber mit einer Krankheit des Toten ansteckt.

der Tuchmacher ist ein Weber, der sich darauf spezialisiert hat, aus europäischer Wolle, feine geraute und gewalkte Wollgewebe (Tuche) zu machen.

U

 
der Übersetzer/ Dolmetscher
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V

 
der Verwalter
hier könnte dein Beitrag stehen! Komm in die Renaissance Königreiche und werde Verwalter.

W

die Wahrsager sind Personen, die mithilfe eines Mediums (Glaskugel, Karten etc) Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu erfassen in der Lage sind. Nicht immer ist klar, wer die Wahrheit sagt und wer nur ein Quacksalber ist. In jedem Fall aber ist es spannend, einen Wahsager im Rollenspiel zu spielen und auf diese Weise das Schicksal anderer Spielfiguren ein klein wenig mitzubestimmen.

der Weber stellt aus Garnen verschiedene Stoffe her. Die Webgarne sind Hanf und Flachs. Auch Seide und Baumwolle werden verwendet. Der Weber arbeitet mit einem Webstuhl.

der Winzer ist lateinisch und bedeutet Weinbauer oder auch Weinleser. In bestimmten Orten in den Renaissance Königreichen, kann dein Char Wein aus Trauben herstellen, für dessen Anbau er auch verantwortlich ist.

ein Wirt in den Renaissance Königreichen zu sein bedeutet, eines der vielen Wirtshäuser (Live Chats) zu besitzen und zu verwalten. Man bedient die Gäste mit Bier und allen erdenklichen Speisen, wirft sich prügelnde Gäste raus und richtet Gästezimmer für Reisende her. Wenn man es sich leisten kann, kann man diese Aufgaben auch an Bedienstete abgeben und ihnen sagen was sie zu tun haben.
Als Wirt ist man nie einsam denn wenn die Chars in diesem Rollenspiel nach etwas süchtig sind, dann ist es Bier.

X

Y

Z

der Zimmermann/Tischler arbeitet mit Holz. Er fertigt nicht nur Bauwerke sondern er repariert sie auch. Darunter gehören Dächer, Fachwerkhäuser, Balkone Fußböden, Holzdecken, Holzwände, Treppen, und auch ganze Bauwerke aus Holz. Er baut auch Brücken.
Zimmerer tragen eine Kreole im linken Ohr. Der Ohrring kann im Todesfall den Hinterbliebenen etwas Geld einbringen. Der breitkrempige Hut verhindert, das herabfallende Späne in den Kragen rutschen, wenn ein Kollege über ihnen arbeitet. In der Hutkrempe werden auch Nägel bereit gehalten.

die Zofe im Mittelalter Rollenspiel dient der Hausherrin als private Angestellte und hilft ihr beim Auswählen der Kleider und dem Ankleiden, bei der Körperpflege, beim Auswählen und Anlegen von Schmuck, beim Frisieren der Haare und bei der Instandhaltung der Garderobe. Die Bedienung beim Essen sowie das Planen und Organisieren von Feierlichkeiten sind auch Zofenaufgaben. Sie fungierte als Überbringerin von Botschaften und manchmal darf sie mit Händlern und Kaufleuten verhandeln. Sie ist nicht nur Gesellschafterin, sondern auch eine Begleitung bei Festlichkeiten und Reisen. Hierbei ist Zurückhaltung und eine angemessene Umgangsform, sowie die Führung einer angenehmen Konversation zu erwarten.
Voraussetzung für die Arbeit als Zofe sind: Schönheit, Anmut und Geschmack in Bezug auf Kleidung und Schmuck, Unterhaltungstalent, Witz, Verstand und Bildung. Auch gutes Benehmen, ein würdiges Auftreten und Taktgefühl sowie Sanftmut, Güte und Bescheidenheit, sollten zu den Tugenden einer Zofe zählen.


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Du hast deinen Traumberuf gefunden? Na dann nichts wie los: http://www.diekoenigreiche.com

Dein Mittelalterberuf fehlt? Dann schreibe hier einen Kommentar oder mir eine PN.

Viel Spaß
die Amaailia-Userin

Samstag, 1. Oktober 2016

Lato LeCobra- Geschichtenerzähler und Schmied im Rollenspiel

Den Char eine Geschichte erzählen lassen


Unsere Rollenspiel-Chars sind nicht eindimensional. Sie haben Fertigkeiten und persönliche Vorlieben, die sie dreidimensional werden lassen. Und genau das macht unsere Spiefiguren fit für ein interessantes Rollenspiel im Forum, denn sie haben eine Geschichte zu erzählen.

So auch der Charakter Lato LeCobra:



Rollenspiel im Rollenspiel?


Klingt verwirrend, ist es aber gar nicht so. Der Charakter Lato LeCobra ist nicht nur als Schmied oder als Kulturbeauftrager bekannt, sondern auch wegen der vielen Geschichten, die er erzählt. Angeblich hat er nicht nur diese ganze Welt bereist, sondern auch die Welt der Elfen und Feen. Zumindest erzählt er dies. Und wenn er erzählt fesselt er seine Zuhörer, so dass man tatsächlich nicht zweifelt, dass die Geschichte genau so statt gefunden hat. Und somit war Lato bereits mit einem vorwitzigen Feeling und einer schüchternen Nymphe unterwegs, hat gegen Riesen gekämpft, die Weiße Wüste durchquert, im Unterwasserkönigreich zu Gast und als Gefangener und hatte bei dem uralten Zwergen das Schmieden gelernt.

Jetzt mag man natürlich behaupten, dass sich der alte Schmied dies alles ausgedacht hat, aber kann man sich tatsächlich so viel ausdenken, all die Details und die Personen und die Begebenheiten? Vielleicht war Lato tatsächlich auf der anderen Seite des Feentors gelangt, wie er behauptet? Wer weiß das schon.. außer Lato selbst?

Warum spiele ich ein online Rollenspiel?


Nun, ich liebe es Geschichten zu erzählen, ganz so wie Lato liebe ich es von Abenteuern und Geheimnissen zu erzählen, so als ob man sie selbst erzählt. Lato ist nur einfacher Schmied in Freising, der seine Brötchen mit Schmiedearbeiten verdient, doch gleichzeitig ist Lato die Person, die ein Leben lebt, das mir verwehrt ist. Handwerklich tätig, kräftig und immer gesund, alt und weise, viel an der frischen Luft und in den Wäldern unterwegs. Feierabendbier in den Kneipen ohne Kopfschmerzen befürchten zu müssen sowie die Möglichkeiten ohne teuer Geld reisen und neue Leute kennen lernen zu können.

Mein Steckenpferd ist das Forum Rollenspiel. Natürlich kann m an auch im Wirtshaus oder Chat ein spannendes Rollenspiel erleben, aber im Forum bleiben die Geschichten. Jeder kann später nachlesen, welche Abenteuer Lato erlebt hat, oder behauptet erlebt zu haben.

Ein weiterer Vorteil von Forum Rollenspiel ist es, dass man nicht gleichzeitig Online sein muss um gemeinsam ein Rollenspiel zu spielen. Dies ist in Zeiten von Schichtarbeit oder Überstunden durchaus nicht so einfach. Natürlich ist dauert ein Rollenspiel im Forum deutlich länger als im Wirtshaus, aber dafür kann die Geschichte überall statt finden, außer nur im Wirtshaus. Man kann im Forum Rollenspiel die ganze Welt bereisen... oder aber die Welt der Feen.

feste Feste feiern


Als Kulturbeauftragter sorgt Lato außerdem dafür, dass der durchaus vorhandene Alltag in den Königreichen aufgelockert wird. Wer möchte schon Tag aus und Tag ein immer die selbe Arbeit erledigen? Denn auch ein online Rollenspiel kann im Alltag sein, vor allen, wenn man noch nicht so viele Mitspieler getroffen hat. Wer möchte nicht mal selber im Rampenlicht stehen, und sei es nur kurz? Dafür gibt es Feste, Feiern, Maskenbälle, Turniere und Wettbewerbe. Abseits vom Alltag kann man sich hier die Zeit vertreiben, neue Leute kennenlernen und den ein oder anderen Gewinn abgreifen. So etwas vorzubereiten kostet zwar einiges an Arbeit, aber wenn es den Leuten Freude macht, ist es mir als Spieler ein großer Lohn, dann mach ich es gern.

Was ist das Wichtigste?


Das Wichtigste sind Mitspieler. Ohne Mitspieler könnte ich auch ein Roman schreiben (nicht dass ich dies nicht tun würde) aber mit Mitspielern können sich Geschichten in ganz andere Richtungen entwickeln. Dorthin, wo man es nicht erwartet oder gar geplant hatte. Was bringt ein Abenteuer, wenn man schon vorher weiß, wie es ausgeht? Aus diesen Grund braucht es für die besten Abenteuer Mittspieler. Mittspieler, die ebenfalls im Wirtshaus oder im Forum Rollenspiel schreiben. Aus diesem Grund eine Herzliche Einladung zu den Renaissance Königreiche zu kommen und wer bereits dabei ist, einmal in Freising vorbei zu schauen um sich von Lato LeCobra, dem Schmied mit in eine Geschichte mitnehmen zu lassen.


Viele Grüße,
Lato User


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Spiel mit dem freisinger Schmied:  http://www.diekoenigreiche.com

Hier geht es zu Aliyahs Beitrag

Viel Spaß
die Amaalia-Userin

Donnerstag, 29. September 2016

Wie Aliyah zum Forenrollenspiel fand


Wie kommt man eigentlich zum Forenrollenspiel


Tja, manchmal ist es einfach purer Zufall, der uns zu RK führt, manchen wurde das Spiel auch von Freunden und Bekannten empfohlen. Man wird neugierig, schnuppert nur mal rein und sobald man die ersten Schritte im Rollenspielforum gemacht hat, ist man Feuer und Flamme.

So erging es auch der Userin von Aliyah, die diesen Beitrag für uns geschrieben hat:



Wie kam ich zum Online Rollenspiel?


Im Grunde war ich nie der grosse Fan von irgendwelchen Spielen. Weder am PC noch an der Konsole. Es war eher Zufall, dass ich durch meinen Ex Partner irgendwann auf Renaisance Königreiche gekommen bin und mir nach einiger Zeit des Überlegens einen Charakter geschaffen habe.

Damals war der Charakter für dieses Foren Rollenspiel noch mit einem Fantasienamen belegt weil ich ja „nur mal kucken“ wollte. Tja aus dem anfänglichen nur mal kucken sind mittlerweile beinahe 9 Jahre geworden in denen ich Renaissance Königreiche aktiv spiele.

Vom Hobby zur Leidenschaft


Angefangen habe ich damals in Basel in der Schweiz und ich hatte überhaupt keine Ahnung wie dieses Spiel funktioniert, geschweige denn, was Foren Rollenspiel ist. Dank wirklich toller Mitspieler, die mich damals ganz lieb an die Hand genommen haben, habe ich dieses Hobby für mich entdeckt.

Ich war immer schon jemand der sich für spannende Geschichten interessiert hat, der sich auch privat sehr viel mit dem Mittelalter auseinander gesetzt hat und auch im Real Life sich gerne mal ein paar hundert Jahre in die Vergangenheit versetzt für ein Wochenende. Dank meiner Mitspieler wurde ich damals allerdings recht schnell auch in eine Richtung geschubbst, wurde gefördert und man stand mit stets mit Rat und Tat zur Seite und so wurde aus meinem Charakter recht schnell nicht nur Bäuerin in Basel sondern man hat angefangen die Geschichte weiter zu spinnen, einen Hintergrund zu basteln und dann irgendwann in die Politik einzusteigen.

Der Reiz an der Politik war für mich vor allem die Wirtschaftssimulation. Man konnte als Bürgermeister das Vermögen der Stadt verwalten, als Ratsmitglied verschiedenste Ämter und Tätigkeiten ausführen und nebenbei gesellige lustige Abende im Wirtshaus (Ingamechat) verbringen. Um das geliebte Hobby aus dem Real Life nun in andere Bahnen zu lenken, bot sich das Online Rollenspiel förmlich an und so wurde aus meinem Fantasienamen, dank der Weiterentwicklung des Spiels als bald ein Charakter mit einem ordentlichen Namen, auch wenn der Namenszusatz immer noch auf den alten Fantasienamen hinweist.

Mit dem Umzug von der Schweiz ins deutsche Königreich, ging für mich und meinen Charakter die aufregende Zeit in diesem Online Rollenspiel allerdings erst so richtig los. Eine Menge neuer Leute, neue Aufgaben und die Chance sich wirklich was zu schaffen und den Charakter auf allen möglichen Ebenen erfolgreich werden zu lassen.

Vom Tellerwäscher zum Millionär – in Renaissance Königreiche muss es kein Traum bleiben!


In dem Falle war es eher von der Bäuerin zur Hochadligen. Im Laufe der Jahre habe ich eine Menge Leute kennengelernt mit denen mein Charakter sich auch im Foren Rollenspiel gut verstanden hat. Man trat in eine Familie ein, heiratete, wurde wieder geschieden. Manchmal verlor man, oft gewann man.

Bald kam das erste Lehen fürs Foren Rollenspiel und so nach und nach hat sich mein Charakter ein kleines Imperium erarbeitet. Gut einiges davon war sicherlich auch Glück und wie es im echten Leben manchmal so ist, eine nette Erbschaft. Nichts desto trotz möchte ich die Möglichkeiten die sich damit für das Rollenspiel im Forum boten, nicht mehr missen.

Man kann seiner Fantasie freien lauf lassen, irgendwann beginnt man sich die Geschichten der Ländereien anzusehen, gestaltet sie fürs Rollenspiel im Forum um, dichtet hier etwas dazu, dort etwas weg, wandelt durch die tollsten Burgen und Schlösser der Welt in der Fantasie und schreibt mit jedem Post ein Stück mehr an seiner eigenen Geschichte und der Geschichte des ganzen Online Rollenspiels.

Jeder Charakter den man trifft, jeder Rückschlag den man erlebt, jeder Erfolg prägt den eigenen Charakter, lässt ihn sich entwickeln in die eine oder andere Richtung und manchesmal entwickeln die Charaktäre durchaus ein gewisses Eigenleben. Man weiss nie so genau was am nächsten Tag auf einen wartet, aber egal in welche Richtung es läuft, es bleibt interessant denn man muss sich immer überlegen wie man nun weiter macht.

Zum Schluss...


Ob Freund oder Feind, egal wem man begegnet in diesem Spiel, jeder einzelne macht das ganze spannend und so unglaublich facettenreich. Wenn man gute Geschichten mag, sich nur all zu gerne in eine Rolle aus einem Roman denkt und in deren Abenteuer mitfiebert, dann ist Renaissance Königreiche genau das richtige.

Hier schreibt man aktiv die Geschichte mit, fiebert, lacht und weint mit dem eigenen Charakter und lernt so viele unterschiedliche Menschen kennen, aus denen sich machesmal auch wirklich gute Freundschaften entwickeln. Natürlich gibt es auch Tiefs, aber dank eben dieser tollen Bekanntschaften die man im Spiel schliesst, überwindet man die meistens gut und gerne recht schnell und manchmal kommt ganz unerwartet dann jemand auf einen zu mit dem man dann wieder so richtig Spaß am Spiel findet, sich Sichtweisen verändern und der Blickwinkel in einen neuen Fokus gerückt wird und man so im Rollenspiel im Forum wieder neuen Pfade begehen kann die das Leben auch für einen Hochadligen Charakter wieder interessant machen können.

Also Leute, wartet nich lange und meldet euch an! Werdet selbst Teil des grossen Ganzen und habt Spass mit den vielen verschiedenen Menschen und Kulturen auf die man in diesem Online Rollenspiel treffen kann. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und die Karte so riesig, dass man selbst in andere Sprachregionen reisen kann um neue Impulse zu bekommen.

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Einmal sozial aufsteigen wie Aliyah? Auf http://www.diekoenigreiche.com ist das möglich! 

Hier geht´s zum Post über einen besessenen Char.

Bis dann,
die Amaalia-Userin

Dienstag, 27. September 2016

Filippo von Lettosu- Zwei Rollenspiel-Chars in einem?

Gewöhnlich kann jeder

Beim Foren-Rollenspiel haben die User hinter den Charakteren die Gelegenheit, einmal etwas völlig verrücktes zu machen oder zu erleben. Man stattet seine Spielfigur mit Atributen aus, verleiht ihr eine Vorgeschichte und überlegt sich vielleicht einen Roten Faden für den weiteren Verlauf.
Mutig ist, wer seine Figur nicht nur wunderschön, blitzgescheit, bärenstark und unverletzlich macht. Ein Char braucht Ecken und Kanten, er braucht Schwächen und Eigenschaften, die ihn einzigartig und dadurch vielleicht sogar liebenswürdig machen.

In diesem Beitrag lesen wir von einem User, dem das ganz besonders gut gelungen ist:



Ein RPG-Char mit Schwächen, die eigentlich Stärken sind


Eigentlich bin ich mehr oder weniger in dieses Online-Rollenspiel hineingestolpert. Ein anderes Spiel hatte seinen Reiz verloren und ich bekam den Tipp, es einmal mit den Renaissance Königreichen zu versuchen. Ich wusste zunächst gar nicht, was mich erwarten würde und lernte erst im Laufe der Zeit die Faszination des Spiels kennen. Doch das schönste war, dass ich etwas entdeckte, was ich offenbar lange vermisst, aber vorher nie bemerkt hatte. 


Das Schreiben und die Fantasie. 

Seinen Gedanken freien Lauf zu lassen, sich in Situationen hinein zu versetzen und durch die eigene Kreativität eine Figur zum Leben zu erwecken . Eine Geschichte zu schreiben, die mittlerweile gut und gerne einen Roman füllen könnte.

Mein Rollenspiel-Charakter sollte von Anfang an etwas besonderes sein und so erschuf ich einen Findelkind-Char mit grausamer Vergangenheit. Filippo wurde in seiner Kindheit übelst gequält, ist dadurch schizophren geworden, hört Stimmen in seinem Kopf und neigt zu Gewaltausbrüchen, an die er sich später nicht mehr erinnern kann. Anfangs kannte er noch nicht mal seinen richtigen Namen und fand ihn erst viel später nach einer langen Reise in der Bibliothek zu Alexandria. Eines Tages erschlug er seinen Peiniger und floh. Er ist besessen davon, seine Eltern zu finden, die ihn zurückließen und ist immer noch auf der Suche. 


Unverhoffte Fügungen im Foren-Rollenspiel


Der rote Faden war gesponnen und dann entwickelte sich etwas, was ich nicht für möglich gehalten hätte und was es wohl nur in einem Online Rollenspiel geben kann. Filippo traf ingame auf zwei weitere Chars mit eigenen Geschichten und den Usern (Spielern) gelang das Kunststück, diese drei Geschichten schlüssig miteinander zu verweben. 


Die Lettosufamilie war geboren und damit wohl eine der merkwürdigsten Familien bei den Renaissance Königreichen, denn jeder Charakter hat seine eigene Macke. Filippos große Liebe kann ein Liedchen davon singen, begleitet sie ihn und seine Zwillingsschwester bereits eine geraume Zeit und hätte dafür fast mit ihrem Leben bezahlt, als ihr Geliebter sie in einem Anflug geistiger Umnachtung fast getötet hätte.Vor allem Filippos Verhältnis zu seiner von Verfolgungswahn heimgesuchten Zwillingsschwester ist sehr skurrril, da sie sich meistens streiten, auch wenn sie sich eigentlich abgöttisch lieben. Doch immer wenn es darauf ankommt, stehen sie fest zueinander, gerade jetzt, wo sich Filippo einem Exorzismus bei einem Grazer Priester unterziehen will, um der Stimme in seinem Kopf endgültig den garaus zu machen.


Wer hätte das gedacht


Wollte ich am Anfang nur eimal in dieses Online-Rollenspiel hineinschnuppern, ist es mittlerweile fester Bestandteil meines Lebens geworden. Ich fiebere förmlich mit meinem Charakter mit. Er weckt Emotionen in mir und mit diesen Emotionen versuche ich ihm Leben einzuhauchen. 


Hätte mir jemand vor zwei Jahren gesagt, ich würde an einem fiktiven Char hängen, hätte ich ihn bestimmt einweisen lassen, aber je länger man spielt, umso mehr packt einen das Spiel und umso mehr lebt man seinen geschaffenen Charakter. Ebenso begeistert es mich, so viele tolle Menschen hinter den Chars kennengelernt zu haben, die mein Leben mittlerweile genauso bereichern wie das Spiel. Ich erinnere mich immer wieder gerne daran, wie viel Spaß wir bereits daran gehabt haben, die Geschichte weiterzuschreiben und bin fasziniert, wie facettenreich und verzweigt der Handlungsstrang geworden ist. Häufig hat mir das Spiel meine nervigen Fahrten zur oder von der Arbeit nach Hause versüßt. Im Stau bekommt man hervorragende Ideen.

 

Mein Tipp für Rollenspiel-Anfänger


Ich kann jedem nur empfehlen, es einfach einmal zu probieren. Spielt das, was ihr schon immer einmal sein wolltet. Lasst euch darauf ein und lasst eurer Fantasie freien Lauf


Wenn ihr in die Forenrollenspielwelt eintauchen wollt, rate ich euch, euren Charakter mit einer kleinen Anfangsgeschichte auszustatten. Das muss nicht viel sein, aber es hilft euch in den Wirtshäusern (Chats), denn euer Charakter kann sofort etwas über sich erzählen. Alles andere wird sich schnell entwickeln und mit ein wenig Kreativität werdet ihr schnell merken, dass euch die Renaissance Königreiche ebenso in den Bann ziehen werden wie mich.

Wir lesen uns hoffentlich bald.


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Welche ungewöhnliche Charaktereigenschaft wolltest du schon immer einmal ausspielen?  Bei den Renaissance Königreichen findet jeder seine Nische!

Und hier gehts zu einem Char im freien sozialen Fall

Viel Spaß,
die Amaalia-Userin

Alwina von Grünhaag – Zwischen Silberlöffel, Straßenleben und Burg Steiermark

So nimmt das Rollenspielleben seinen Lauf


Das echte Leben verläuft selten geradlinig. Pläne werden durch Schicksalsfügungen über den Haufen geworfen, Türen öffnen und schließen sich. Auch im Online-Rollenspiel ist das nicht anders und es wäre auch langweilig, wenn immer alles streng nach Plan und Wunsch liefe.

Die Userin dieses Rollenspiel-Charakters kann uns ein Lied davon singen:


Wie bin ich zum Online Rollenspiel gekommen? 


Eine gute Frage die leicht beantwortet werden kann, ich habe die Renaissance Kingdoms vor etwas mehr als 9 Jahren entdeckt. Zufällig und ohne den geringsten Hauch einer Ahnung worum es sich dabei handelt. Da ich aber ein großer Mittelalterfan bin habe ich mich angemeldet und einfach angefangen zu spielen. 


Anfangs war ich nur mit der Wirtschaftssimulation und der Spielmechanik beschäftigt, aber mit zunehmender Spieldauer wurde es „mehr“. Ein Spielkreis hat sich entwickelt, der Charakter bekam einen Namen und eine Vergangenheit, ich habe meine ersten Gehversuche ins Rollenspiel im Forum gemacht. 

Unvorhersehbares im Online RPG


Mittlerweile sind neun Jahre vergangen und ich spiele einen anderen Charakter. Ich liebe es nach wie vor in verschiedene Rollen und Charaktere zu schlüpfen, ihnen Leben einzuhauchen und bei der Entwicklung zuzusehen, denn nichts entwickelt sich so wie man es plant, immer kommt etwas dazwischen. Es ist einfach unglaublich spannend was sich aus einem einfachen Rollenspiel alles entwickeln kann, oft nimmt es Wendungen und Richtungen die man als Spieler gar nicht vorhersehen kann.

Und heute?


Mein aktueller Charakter, Alwina von Grünhaag, ist eine junge Frau von 28 Jahren die eine düstere Vergangenheit mit sich herumträgt und versucht dieser zu entkommen. Sie stammt aus einer sehr reichen Bremer Hanse-Familie. Von klein auf wurde sie mit Geld und kostbaren Dingen überhäuft und genoss eine sehr gute Klosterbildung, etwas das den wenigsten Mädchen zu jener Zeit vergönnt war. Selbst ein geeigneter Bräutigam war schon für sie gefunden. Diesen wollte Alwina aber nicht akzeptieren, stattdessen fasste sie den Plan sich den Bräutigam mithilfe einer List vom Hals zu schaffen. Sie verriet die Route eines der väterlichen Handelsschiffe an Piraten. Der Plan simpel wie genial, wenn der Vater ein Schiff verlöre würde er die Aussteuer für seine Tochter nicht aufbringen können und die Hochzeit wäre erfolgreich verhindert – dumm nur dass die Piraten sie ebenfalls verrieten. 


Das darauffolgende Drama und das Zerwürfnis innerhalb der Familie führte dazu, dass sie mehrere Jahre in einem schottischen Kloster ihr Dasein fristete ehe sei bei ihrem Bruder unterkam. Björn, unter dessen Dach sie die folgenden 4,5 Jahre nach der Verstoßung lebte, verstarb unter tragischen Umständen im deutsch-französischen Krieg 1463. Danach ging es bergab für sie, ein erneutes Zerwürfnis zwischen ihr und ihrem Vater, in dessen Folge er ihr sämtliche finanziellen Zuwendungen strich, stellte nur den nächsten Tiefpunkt in einer ganzen Reihe von Ereignissen dar. 

Seit Februar 1464 ist sie nun für sich selbst verantwortlich und muss ihren Lebensunterhalt selbst finanzieren. Gar nicht so einfach, wenn man nie gelernt hat mit Geld hauszuhalten und das harte Leben nur aus Erzählungen kennt. Durch die Wirren eines Rathaussturmes verliert sie im April 1464 schließlich auch noch ihren Posten als Hafenmeisterin in der größten deutschen Stadt der Renaissance Königreiche, Reutlingen. Ihr Gutshof brennt nieder und sie steht vor dem Nichts. 


Was also tun? 

Die Anschuldigungen seitens des Rates wiegen schwer, sie soll dem Räuberpack geholfen haben in das Rathaus zu gelangen. Der Ruf scheint ihr unrettbar verloren, sie hat kein Hab und Gut mehr, Perspektive? Fehlanzeige. Aus dem Bauch raus entscheidet sie, den Vorwürfen des Rates wenigstens eine Grundlage zu liefern und schließt sich „dem Räuberpack“ an. 

Über ein paar Umwege landete sie im Herzogtum Steiermark und trifft dort einige folgenschwere Entscheidungen. Zum einen sich der Räubertruppe, die sie aus Württemberg mitgenommen hat, endgültig anzuschließen, zum anderen sich in der örtlichen Politik zu versuchen. Aus der reichen Kaufmannserbin wird nach und nach eine einfache Bürgerliche, dann eine Räuberin und… man glaubt es kaum, eine Zigeunerin. Denn sie hat sich auf eine scheinbar erfolgreiche Wette eingelassen. Sie wettet mit Tino von Grünhaag das es keinen Mann gibt der sie ehelichen würde und liegt grandios daneben. Denn der Zigeuner hat längst jemanden parat stehen, seinen Bruder Felix von Grünhaag…

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Welche Spielchen wird das Schicksal noch mit Alina spielen? Auf http://www.diekoenigreiche.com/ werden wir es erfahren. 

Hier geht es zum aktuellen König

Viel Spaß noch,
die Amaalia-Userin

Montag, 26. September 2016

Wajakla – Was macht Rollenspiel eigentlich aus?

Geschichten im Rollenspiel erzählen


Das Rollenspiel in den Renaissance Königreichen ist geprägt von den mittelalterlichen Rahmenbedingungen. Vieles ergibt sich von selbst durch Interaktionen, aber manches ist durch das Spiel selbst vorbestimmt. Dazu gehört, dass es einen König gibt.

Wajakla ist der neue Rollenspiel-König bei RK. Sein User erzählt uns in diesem Beitrag, warum er dieses Spiel spielt.


Wieso die Renaissance Königreiche?


Als ich mit den Renaissance Königreichen angefangen habe, herrschte im Internet gerade ein richtiger erster Browsergamehype. Ich habe damals viele unterschiedliche Spiele ausprobiert, aber RK ist das einzige Spiel, dem ich jetzt seit 9 Jahren treu geblieben bin.

Wie kommt sowas? Was hat RK, das andere Spiele nicht haben? Ich denke, es ist die einmalige Symbiose von Ingamemechanik, Foren Rollenspiel und einer riesigen, einzigartigen Welt mit so vielen unterschiedlichen Charakteren.

Am Anfang habe ich mich für das Rollenspiel im Forum nicht wirklich interessiert, muss ich zugeben, sondern mich eher mit den anderen Aspekten des Spiels beschäftigt. Den Reiz des Foren Rollenspiels habe ich erst später entdeckt und mit der Zeit hat er für mich den Ingameanteil nur zu einer netten Nebensache degradiert.

Ich war schon immer ein begeisterter Leser, ich kann gar nicht zählen, wieviele Romane ich besitze. Mit der Zeit habe ich festgestellt, dass Rollenspiel verdammt ähnlich ist – klar, beim Lesen ist man passiv, während man beim Rollenspiel selbst entscheidet, welche Richtung die Geschichte nimmt. Aber im Kern will man in beiden Fällen einfach nur eine spannende Geschichte vor sich haben. Sie dann sogar selbst zusammen mit anderen zu kreieren, ist eine richtig tolle Erfahrung.

Mein Charakter – vom Soldaten zum König


Der Charakter, den ich spiele – Wajakla –, ist erst mit der Zeit komplexer geworden (wie gesagt, ich war damals ganz neu in diesem Rollenspielumfeld, was man vielleicht auch an dem gewählten Nickname erkennt ;-) ) und hat seine Schwächen und Stärken entwickelt. Er hat eine Vorgeschichte, die ihn prägt, aber auch das was er erlebt, hat Einfluss auf seine Entwicklung.

Ich habe Wajakla schon viele unterschiedliche Pfade einschlagen lassen. Er war Soldat, ist zum Heerführer aufgestiegen, hat dann den Weg in die Politik eingeschlagen und wurde jetzt, vor wenigen Wochen erst, sogar zum König gewählt.

Ich bin selbst sehr gespannt, wie es mit Wajakla nun weitergeht. Die Kriege und Intrigen, die er erlebt hat, haben ihn geprägt. Ich habe ihn eigentlich als frohmütige Natur kreiert, aber inzwischen hat er die Brutalität und Gnadenlosigkeit der Welt kennengelernt – und dabei auch selbst unschönere Charakterzüge entwickelt. Er ist ein Mann, der von der Pflichterfüllung überzeugt ist, weil wäre er das nicht, müsste er alle seine bisherigen Taten hinterfragen. Doch mit gnadenloser Pflichterfüllung können auch fragwürdigere Einstellungen einhergehen … so ist Wajakla mittlerweile zu der Überzeugung gelangt, dass der Zweck jedes Mittel heiligt. Sollte es das „größere Wohl“ erfordern, wird er inzwischen vermutlich in der Lage sein, jede moralische Grenze zu überschreiten.

Das wird die Zeit, in der er als König herrschen wird, auch für mich besonders reizvoll machen. Ich habe keine Ahnung, in welche Richtung es mit Wajakla gehen wird, er kann sich als guter König erweisen, als bedeutungsloser König oder sogar als ein Tyrann, wenn die Umstände ihn vermeindlicherweise dazu zwingen.

Die unzähligen Möglichkeiten in RK


Auch wenn man der Autor seiner Figur ist, gibt man die Kontrolle über ihn zu einem Teil auf. Der Charakter soll sich konsistent zu den Eigenschaften, die man ihm gegeben hat, verhalten – ich würde zum Beispiel nie auf die Idee kommen, Wajakla als Glücksritter und Weiberheld zu spielen, das passt einfach nicht zu seinem Charakter. Daneben wird das eigene Spiel natürlich auch sehr stark davon beeinflusst, was die Charaktere anderer Spieler tun; Wajakla wäre z.B. nie König geworden, wenn andere Charaktere ihn nicht gewählt hätten.



Das alles ist es, was das Foren Rollenspiel so spannend macht, denn man selbst hat nicht die geringste Ahnung, wo sein Charakter am Ende landen wird.

Wenn man allerdings auch gerne mal einen gänzlich anderen Charakter spielen möchte, bietet das Spiel dafür auch eine Möglichkeit. Man kann sogenannte NPCs kreieren, die zwar Ingame als Figur mit Werten und Inventar usw nicht vorhanden sind, aber im Forum als komplett eigenständiger Rollensiel-Charakter gespielt werden können. So kann man, wenn man möchte, beispielsweise einen Ritter, eine Dirne oder einen Wirt parallel im Forum spielen. So wie ich gerne viele unterschiedliche Geschichten lese, möchte ich auch gerne unterschiedliche Geschichten spielen und diese Möglichkeit beitet das Spiel glücklicherweise auch.

Wenn ihr das hier lest und überlegt, ob ihr das hier nicht auch einmal versuchen wollt – nicht länger überlegen, macht mit! Der Zeitaufwand dieses Online Rollenspiels ist nur genauso hoch wie man ihn sich setzen möchte, es gibt im Grunde keinen Mindestaufwand. Die Klicks, die die Figur täglich zum ernähren benötigt, sind in fünf Sekunden abgehandelt.
Die Community ist nicht nur riesig und mehrsprachig – die Spielwelt erstreckt sich über ganz Europa – sondern auch sehr hilfsbereit.

Ich hoffe, wir werden uns in den Renaissance Koenigreichen bald über den Weg laufen!


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Wie sich Wajakla als König macht, erfährst du hier.

Und hier geht es zu einem weiteren Karolinger.

Viel Spaß,
die Amaalia-Userin

Sonntag, 25. September 2016

Ein adeliger im Rollenspiel- Tiberius von Karolingen

Soziale Interaktion und Softskills im Onlinerollenspiel

Forenrollenspiel lebt von der Vielfältigkeit und Diversität der Mitspieler. Gäbe es das nicht, könnte man auch einfach für sich selbst Kurzgeschichten schreiben. So aber lernt man, mit anderen zu interagieren und auf diese mit Logik zu reagieren.

Tiberius ist ein langjähriger Rollenspiel-Charakter, dessen User uns in diesem Beitrag schildert, wieso er die Renaissance Königreiche spielt:




Der lange Weg hin zu Onlinerollenspielen


Ich bin einer dieser komischen Menschen die es nicht mögen, wenn es in Filmen und Büchern nur um rohe Gewalt geht, sondern mir ist die Geschichte wichtig.

PC Offline Spiele, mit einer guten Geschichte, waren mir schon immer sehr wichtig, von Siege of Avalon, über Baldur Gates 2 und die Niewinter Reihe.
Ich war fasziniert von dieser Welt. Ich kann gar nicht sagen, was ich mehr liebe.
Natürlich liebe ich es Geschichten zu erzählen (was mein Char und ich gemeinsam haben), aber ich liebe auch das soziale Interagieren miteinander.
Ohne Teamwork kommst du in den Renaissance Königreichen nicht sehr weit, man bildet durch das Spiel auch seine Softskills aus und so lustig es klingt, durch RK habe ich 10 Finger Schreiben gelernt. 


Faszination Foren Rollenspiel 


Was faszinierend ist, die Geschichte seines Chars in diesem Online Rollenspiel mit zu verfolgen, wie sich seine Ansichten ändern, seine Gedanken, Gefühle, Beziehungen, was er alles erlebt und wie er es erlebt. 

Meine Spielfigur war einst als fanatischer Aristot verschrieen, durch seine Erlebnisse ist er mittlerweile wenig religiös, dafür ist mein Char ein Nationalist geworden, der eigentlich gegen alle anderen Völker Vorurteile hat, außer gegen die Bosnier. Durch den Balkan Feldzug hat er tolle Bosnier kennengelernt. Solche Dinge liebe ich, wenn mein Char dazu lernen darf und in seinen Ansichten aufweichen oder verhärten kann.

Manchmal scheint es fast so, als hätte er ein Eigenleben und ich steuere ihn gar nicht wirklich. Mein Char ist auf- und er ist abgestiegen. Es gab Phasen wo er am Boden lag und Phasen wo er oben auf war. 


Ich glaube, in einem Spiel ist es wichtig auch mal verlieren zu können. 

Davon ab, was ist überhaupt verlieren, man kann sich in RK jedes Ziel setzen das man will. Das nenn ich mal Freiheit. Rauben, Adelig werden, die Königin verführen, mit Hundewelpen auf seinen Nachbarn werfen, es steht alles frei.
Auch wo du schreibst, Rollenspiel im Forum, im Wirthaus oder mal in einem externen Chat, die Möglichkeiten sind verschieden und vielfältig, genau wie die Wege. 



Es gibt nicht DEN Weg im Forenrollenspiel


Das muss man sich immer vor Augen halten und das habe ich mir vor Augen gehalten, wenn es mal nicht so gut lief. Wie sagte der große Philosoph Lothar Mathäus? 


Mal verliert man, mal gewinnen die anderen. 


Man kann aus allem RP Möglichkeiten finden: Der Char verlassen und am Boden, immerhin kann man dann einen einsamen verlassenen Char spielen, das ist sicher einmal eine interessante Rollenabwechselung.

Was ich auch einen sehr interessanten Aspekt finde ist, wie sich verschiedene Bücher die ich gelesen habe durch meinen Charakter ziehen.
Tiberius Mutter heißt Arinna, da hat der User wohl das Lächeln der Fortuna gelesen. Schon der Name ist nicht zufällig gewählt, benannt ist mein Char, nach Tiberius Grachus, einen Sozialreformer in der Römischen Republik.
Mein Fokus liegt hauptsächlich in der Politik im Spiel, aber ich finde es auch sehr wichtig, dass man die Interessen aller Spieler mit im Blick hält. Schon aus eigenem Interesse, weil man das Spiel weiter spielen will.

Warum sollst du hier mitspielen, der das hier liest?


Ich bin schon 8 Jahre bei dem Spiel dabei und muss sagen, es bereitet mir immer noch viel Freude und das Spiel lebt von seiner Komplexität und der Komplexität der Mitspieler. Ein Online Rollenspiel lebt sehr stark von den Menschen die es spielen und daher finde ich es gut, wenn Leute auch nicht ausgetretene Wege gehen, sondern ihren eigenen Weg gehen. Nichts langweilt mehr als 0815 Chars. Sei ruhig etwas Besonderes, natürlich gibt es hier wie überall auch schwarze Schafe, aber die Mehrzahl der User ist sehr nett und hilft bei Fragen sehr gerne. Werde also ein Teil der Community.


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Welche Geschichte würde deine Spielfigur erzählen? Schreibe sie jetzt auf!  

Hier geht es zu einer besonderen Räuberin

Beste Grüße,
die Amaalia-Userin

Samstag, 24. September 2016

Der Räuberchar Levinia und Gedanken der Userin


Onlinerollenspiel mit allen Facetten


Nicht alle Räuber im Rollenspiel sind ungehobelte, blutrünstige Hünen mit einem Hang zum Fusel. Manchmal passen auch ganz andere Charaktere in die Schurken-Schublade. Unsere Rollenspielfiguren leben von den feinen Nuancen, vom Abweichen von der Norm. Es wäre langweilig, wenn jeder gleich ticken würde.

Der neue Beitrag kommt von Levinia, die die Rolle der Räuberin für sich entdeckt hat.



Ein Leben in Freiheit – zumindest meistens


Ein Rollenspiel, genau das sollte es sein und ist es wahrlich. Ich empfinde es als sehr reizvoll mich in eine ganz andere Rolle hinein zu versetzen. Das Leben einer Figur zu gestalten und dabei mit anderen in Interaktion zu treten. Denn genau das macht ein Online-Rollenspiel ja aus. Schon lange schreibe ich privat Kurzgeschichten und versuche mich an einem ganzen Buch. Lesen, das geschrieben Wort zu erfassen und zu begreifen, wie andere es verstehen und interpretieren ist einfach zu interessant. Daraus entstehen weitere Geschichten und immer wieder ein neuer Blickwinkel.

In den Weiten des Internet findet man viele Plattformen, die einem alle erzählen wie schön, das eine oder andere Spiel doch ist. Aber durch einen guten Freund bin ich auf Renaissance Königreiche gekommen. Und ich habe es bisher nicht bereut. 


Hier ist es wie in einer anderen Welt die dennoch an das Mittelalter der Zeit im 15 Jhd. angelehnt ist. Eine Zeitreise in die eigene Vergangenheit beginnt in dem Moment, wo man sich entscheidet einen Char zu erstellen. Ob dieser nun weiblich wird oder man sich traut einen Kerl zu spielen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, so lange es doch bitte im Rahmen bleibt. Ergo keine Elfen, Werwölfe und Vampire.
 

Genau das macht eben auch dieses Forum-Rollenspiel mit aus. Die Authentizität.

Es ist nicht immer alles ganz genau zu nehmen, dennoch kann man den einen oder anderen Exkurs in die eigene historische Geschichte mit aufnehmen und sogar noch etwas lernen.

Was für eine Figur spielt man jetzt?


Klare Antwort - Du kannst alles und Jeden spielen. Egal ob Hochadel, Soldat, Bettler, Söldner oder eben auch Räuber. Denn nichts wäre doch langweiliger als eine Welt, in der Alles nur gut ist. 


So entstand auch meine Levinia. Sie ist eine Räuberin durch und durch. Dennoch anders in ihrer Art. Nie würde sie Jemanden einfach meucheln aus reinem Spaß heraus. Sicher verstößt sie gegen die Gesetze im Reich und musste auch schon das eine oder andere Mal dafür den Kerker von Innen sehen. Doch auch hier ist es das herrliche Rollenspiel zwischen Justiz und Räuber. Und wer nicht wagt der nicht gewinnt. 

So ab und an, schafft meine Kleine es auch sich heraus zu reden und kommt ungeschoren davon. Ihr Lebenslauf wird bestimmt von Ereignissen um sie herum. Dramatik in der Familie, Freunde und auch die Liebe. Auch die „Bösen“ können lieben und demnächst steht eine Hochzeit mit einem der verrücktesten und genialsten RP Spieler überhaupt an.

Das Spiel im Forum ist schnell gelernt und es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Doch die Community ist großartig. Jeder hilft Jedem Ich spiele dieses Spiel seit knapp 3 Jahren und lerne immer noch dazu. So wird es eben auch nicht langweilig. Die „alten“ Hasen sind sich nicht zu fein Tipps und Tricks zu geben, wie etwas funktioniert. Schnell bekommt man Lust auf mehr und von den kleinen Zwei- bis Fünfzeilern, werden ganze Romane in einem ganz eigenen Schreibstil. Das Leben von Anderen mit zu verfolgen, das Leid, die Freude, Furcht, Liebe und Glück verleiht dem Spiel noch einen ganz besonderen Charme.

Die Gedanken sind frei


Ein altbekannter Spruch, der hier auch seine Wirkung findet. Wo keine Grenzen sind, schafft man sich eigene. Diese zu überwinden um dann neue Ziele abzustecken ist ein weiter Baustein im Online-Rollenspiel. Der eigene Char lebt durch Aktionen die Reaktionen bei anderen zeigen. Welche wieder neuer Aktionen hervorrufen. Ein Kreislauf beginnt und nichts ist schöner, als das Unbekannte zu entdecken.

Kommt mit auf die Reise und gesellt euch auf das Narrenschiff zwischen Realität, Zauber und Fantasie. 


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Traust du dich, dieses Narrenschiff zu betreten?  Die RK-Community erwartet dich.

Hier erzählt der Anführer der Vögel von seinem Weg zum Foren Rollenspiel.

Bis demnächst,
die Amaalia-Userin