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Donnerstag, 13. Oktober 2016

Filibrath Kartanos – Der Felsenkleiber im Rollenspiel


Forenrollenspiel für User mit Kondition


Jawoll, wir brauchen Durchhaltevermögen, wenn wir nicht immer den leichtesten Weg gehen wollen.
Jawoll, gutes Forenrollenspiel muss sich mit der Zeit entwickeln und auf viele Einzelgeschichten aufbauen.
Und jawoll, wir tun es gerne und mit ganzem Herzen.

So wie Filli, der sich seinen Platz bei den Vögeln hart erkämpfen musste:



Zwischen Lug und Trug


Im Grunde ein guter Mensch, mit einem guten, aber beeinflussten Charakter und einer Seite, die nicht viele kennen. Die Meisten die den Vogel kennen lernen, fassen ihn als leicht naiven, freundlichen Kerl auf, der sich nur mit schlechten Worten verteidigen kann und eine Witzfigur sein könnte. Eine gute Sache, grade wenn man bedenkt mit wem er reist. 


Unterschätzt wird der siebzehnjährige oft. Grade das was er kann verrät er auch kaum. Neben den Pferden, ist das Bogenschießen eines seiner besten Talente. Egal ob im Stehen, im Knien, hoch auf einem Baum oder zu Pferd. Er trifft immer. Seit gut Zehn Jahren tut er jeden Tag auch nichts anderes, da muss man irgendwann ja mal damit zu gebrauchen sein.

Filli ist im Grunde ein tödlicher, kleiner Kerl. Denn er schreckt vor nichts mehr zurück und zögert auch nicht. Dazu ist er ein loyaler Typ, der springt, wenn Artair es verlangt. Er würde sogar mit Verbundenen Augen durch eine Tür rennen, wenn er das sollte.

Das meiste von Filli sieht man in den Wirtshäusern, wo sich die meisten dann auch noch über seinen Körpergeruch beklagen, denn Filli hat eine Schwäche, eine ziemlich große und das ist das Wasser… selbst Artair hat da schon auf die Fresse bekommen, aber naja… vergeben und vergessen. Damit waren sie dann zumindest etwas quitt. Die zwei verbindet eben Klinge und Faust.

Als User gedacht


Zum Online Rollenspiel kam ich eigentlich nur durch Zufall. Ich hatte zuerst lediglich Foren Rollenspiele gespielt, aber nach kurzer Zeit recht schnell die Lust verloren, da meine Spielpartner meistens irgendwann doch keine Zeit mehr für mich hatten. Schließlich machte man mich auf Renaissance Königreiche aufmerksam und warum nicht, es wurde eben ausprobiert. 


Nach einem etwas holprigen Start, da ich mit der Welt noch nicht ganz vertraut war, kam eigentlich nach und nach die Freude am Schreiben, des damals Fünfzehnjährigen Kerls, auf. Filli fasste auch nach kurzer Zeit Fuß und fand eine Art Familie, in der ich als User einiges lernen, aber nicht so gut umsetzen konnte, da es meisten eher weibliche Charaktere waren. 

Erst als Filli sich an die Fersen der Vögel heftete und alles versucht, ein Teil von ihn zu werden, formte sich alles und mit jeder Aufgabe die mir in den Weg gelegt wurde, hatte ich mehr Spaß am Rollenspiel und kann mir heute gar nicht mehr vorstellen diesen Kerl nicht mehr zu schreiben. 

Für mich bedeutet er einfach, Freiheit und auch gleichzeitig die Rebellion gegen alles was für andere erstrebsam ist. 

So zum Beispiel hätte Filli auch durch seine Familie ein Ritter werden können, aber der Reiz, Rathäuser zusStürmen und andere hopps zu nehmen, war einfach größer. Er ist mein Zeitvertreib und ich kann mich entspannen, wenn ich ihn schreibe und er sich auf seine Art „Freunde“ schafft. Ich persönlich Spiele das Online Rollenspiel um auch meine Ideen für eigene geschriebene Bücher zu erweitern oder aus zu bauen. Da ich sehr gerne schreibe, kann ich meine Kreativität erweitern, ausbauen oder was man damit eben machen kann. Es ist für mich im Grunde das, was für andere das Reisen, das Kochen, das Fußballspielen oder sonst was ist.

Nur weil etwas schwer ist, muss es nicht schlecht werden


Manche würden ja aufhören, oder aufgeben, wenn sie vor einer großen Herausforderung stehen. In einem Online Rollenspiel, kann es durchaus auch mal vorkommen, dass es heikle oder schwierige Situationen gibt. Das liegt einfach auch an den unterschiedlichen Charakteren und Usern im Spiel. 


Es ist aber immer wieder ein wunderbares Gefühl etwas erreicht zu haben. Sei es durch ein Forum Rollenspiel oder durch ein einfaches Play im Wirtshaus. Zum Beispiel, die Geschichte wie Filli zu den Vögeln kam. Sieht man Artair und Filli heute, würde man nie darauf kommen, dass die beiden mal erbitterte Feinde waren. Artair hat Filli mehr als einmal versucht umzubringen. Die Narben sieht man bis heute. 

Auch die anderen Vögel, hatten am Anfang alle etwas gegen den Kleinen. Sie brachen ihm die Finger… schikanierten ihn und quälten ihn wo sie eigentlich nur konnten. Doch Filli gab auch nicht auf. Er wollte unbedingt ein Vogel werden und Schluss endlich schaffte er es, dass Artair ihn zumindest als eine Art Knecht hielt. Auch wenn die meisten wohl eher Sklave dazu gesagt hätten. 

Damit allerdings konnte Filli sich beweisen und die Chance, die er hatte, die wurde von ihm genutzt. Er trainierte, er achtete auf alles. Er wich niemals von Artairs Seite und tat alles so gut er konnte um die Aufgaben richtig zu erledigen. Dabei war Artair wirklich ein *Popo* und legte ihm Steine in den Weg die Bergen glichen. Das war ein Weg, den nicht viele User schaffen. Es war lang und sehr hart, auch für mich als User, aber das, was ich erreicht hatte damit, kann mir nun keiner nehmen. Es ist das unglaublichste Rollenspiel was ich je schrieb und ich kann es nicht vergleichen. Jeden Tag, den ich mit den Vögeln erleben darf, ist ein erfüllter Tag und ich bereue bis heute nicht, Filli den langen und harten Weg gehen gelassen zu haben. 

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Welchen Weg wird dein Char gehen? Zeig es uns hier: http://www.diekoenigreiche.com/

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Artair - Mein Char, mein Rollenspiel, meine Entscheidung- die Möglichkeiten des RP

Was im Rollenspiel so geht

 

Lindau!
Artair, noch klein und unbedeutend, stellt sich in dem kleinen Ort als Bürgermeister zur Wahl. Er gewinnt diese Bürgermeisterwahl und wird Bürgermeister Lindaus. Er setzt sich im Rat für seine Bürger ein. Er möchte, dass Lindau wieder mehr Einwohner bekommt und seine Rechnung geht auf. Aber das ist nicht das eigentliche Ziel gewesen. Nachdem jeder dachte, er habe mit Artair einen guten, wenn auch etwas seltsamen Bürgermeister, wird er wieder gewählt und er haut in einer Nacht- und Nebelaktion mit der gesamtem Rathauskasse und den dazugehörigen Waren ab.

Das war der Moment, wo Artair begann sich einen Namen zu machen. Es gibt viele Räuber in diesem Online-Rollenspiel, aber die wenigsten werden gekannt. Das liegt daran, dass das Räuber sein nicht immer so einfach ist, wie es zu Anfang erscheint. Die meisten Räuber zählen daher zu den kleinen, unbedeutenden Straßenräubern. Sie verstecken sich an Wegen und überfallen einfache Reisende. Sie nehmen ihnen Hab und Gut ab und verschwinden wieder im Dickicht der Wälder. 


Sich von der Masse abheben


Ich wollte von Anfang an etwas anders machen. Das normale Rauben war mir zu langweilig und so legte ich früh fest, dass Artair niemals ein Straßenräuber wird. Ich wollte das RP mit dem Raub vereinen und den Gegenspielern die Möglichkeit geben zu reagieren. Und genau so ist mein Charakter aufgebaut.

Artair ist ein Spinner und er liebt es im Mittelpunkt zu stehen. Er ist aufmüpfig, großkotzig und versteht es, den Menschen die Worte im Mund umzudrehen. Er lässt keine Diskussion aus, prügelt sich gerne und trinkt am liebsten Branntwein. Er möchte sich abheben von den Räubern und in die Geschichte eingehen. Hört man den Namen -Die Vögel- sollen die Menschen erzittern und in Panik verfallen. Das klappt meistens sogar recht gut. 


So ein Rollenspiel-Ruf will gepflegt werden

Aber das war nicht immer so. Sich als Räuber einen Ruf zu erarbeiten ist schwer. Denn du baust deinen Erfolg darauf auf, dass du anderen einen Misserfolg schenkst oder ihnen nimmst, was sie haben. So passiert es natürlich, dass Artair als Räuber nicht ungestraft davon kommt. Es ist schwer die Balance zu halten zwischen Erfolg und Verlust. Wo ich Geld erbeute, wird es mir durch die Justiz wieder genommen. Es kommt einem manchmal ungerecht vor, aber das Rauben ist nie gerecht. 


Im Rollenspiel alles unter einen Hut bringen


Es ist nicht immer einfach als Räuber Entscheidungen zu treffen. Besonders dann nicht, wenn man Anführer einer Räuberbande ist und viele Charaktere und auch User an dieser Entscheidung mit dabei hängen. Denn jede Entscheidung kann gut oder schlecht ausfallen. Oder es kommt etwas Unvorhersehbares.

Mein und daher auch Artairs Ziel ist noch lange nicht erreicht. 

Doch die ersten Etappen sind schon einmal überstanden. Fast jeder länger spielende Charakter hat schon einmal etwas von den Vögeln gehört und dementsprechend Feedback bekommen wir für unser Rollenspiel. 

Es ist toll, wenn die Vögel angewidert betrachtet werden und Menschen ihnen den Rücken zukehren, denn so ist es ja auch in der normalen Welt. Die Möglichkeiten sind noch so unendlich, dass man immer wieder neue Ziele anstreben kann. Wichtig bleibt dabei nur nie zu vergessen, dass Respekt unter Usern immer noch das wichtigste Gut in diesem Spiel ist. Egal auf welcher Seite man spielt.

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Du willst die Vögel kennenlernen? Hier fliegen sie: http://www.diekoenigreiche.com

Montag, 26. September 2016

10 Gründe in einem Online-Rollenspiel einen Räuber zu spielen

Wieso nur spielst du einen Räuber? 


Diese Frage hat sicher schon einmal jeder gehört, der einen Räuber im Onlinerollenspiel spielt. Es sind die bösen Buben unter den Charakteren und sie richten Schaden an. Sie überfallen auf Wegen einfache Reisende. Sie stürmen Rathäuser und bringen eine ganze Stadt ins wanken. Doch warum sollte man einen Räuber spielen? 

 


1. Grund: Das schnelle Geld!
Hach ja, gestern noch einen leeren Geldbeutel, hast du heute plötzlich über hundert Taler und zudem noch gutes Essen abgestaubt. Was will man mehr?

2. Grund: Die Sache mit der Etikette!
Bist du ein Räuber, erwartet keiner das du dich benimmst. Vergisst du die Anreden des Adels wird es dir keiner Vorhalten.

3. Grund: Ausschlafen!
Wer möchte nicht bis zur Mittagszeit im Bett liegen? Vom Bauer bis zum Adel müssen sie morgens mit den ersten Sonnenstrahlen aufstehen. Da des Räubers Gewerbe aber zumeist Nachts stattfindet, kann am nächsten Tag ausgeschlafen werden.

4. Grund: Feiern, Trinken, Spaß haben!
Wenn Abends nicht geraubt wird, wird das ersparte Geld ganz schnell wieder ausgegeben. Als Räuber kannst du Feiern und Trinken soviel zu willst. Kein Hahn kräht danach, wie fit du am nächsten Tag bist.

5. Grund: Freiheit!
Du bestimmt deines Tagesablauf. Du bist niemandes Knecht oder Magd. Du entscheidest über dein Leben. Du entscheidest was du als Nächstes tun wirst und nur du bist verantwortlich für dich selber.

6. Grund: Reisen!
Du bist an keinen Ort gebunden. Du kannst hingehen wohin du willst, denn keine Arbeit oder keine Heimat hindern dich daran weg zu kommen.

7. Grund: Launen!
Ist es nicht schön, dass man von Dir erst gar nicht erwartet, dass du gute Laune hast oder nett Lächelst? Du kannst dich geben wie du bist, denn du willst ja nicht aufsteigen oder in der Gesellschaft anerkannt werden. Du kannst fauchen, kratzen und beißen. Du kannst dich einfach schlagen oder wütende Gespräche führen. Egal was du tust, es wir dir in der gesellschaftlichen Stellung nicht schaden.

8. Grund: Ist der Ruf erst ruiniert..
...lebt es sich leicht ungeniert! Gell? Dir wird verdammt viel Druck genommen. Es interessiert dich nicht, wem du gefällst und wem nicht.

9. Grund: Steckbriefe!
Der Steckbrief unserer Bilder ist im ganzen Land bekannt. Das ist doch großartig! Spätestens jetzt bist du populär und hast dir einen Namen gemacht. Es ist doch toll, wenn du auf der Straße erkannt wirst und die Menschen dich mit Verachtung oder mit Freude antreffen.

10. Grund: Frauen / Männer
Die bösen Buben waren schon immer die, die die Faszination versprühen. So ist es natürlich auch bei Dir. Du ziehst die Geschöpfe an und hast Spaß mit ihnen. Sie erwarten nicht, dass du bei ihnen bleibst. Vielleicht hoffen sie es, aber dann werden sie enttäuscht. Du kannst haben was du willst und du weißt, wie du es bekommst.


Samstag, 24. September 2016

Der Räuberchar Levinia und Gedanken der Userin


Onlinerollenspiel mit allen Facetten


Nicht alle Räuber im Rollenspiel sind ungehobelte, blutrünstige Hünen mit einem Hang zum Fusel. Manchmal passen auch ganz andere Charaktere in die Schurken-Schublade. Unsere Rollenspielfiguren leben von den feinen Nuancen, vom Abweichen von der Norm. Es wäre langweilig, wenn jeder gleich ticken würde.

Der neue Beitrag kommt von Levinia, die die Rolle der Räuberin für sich entdeckt hat.



Ein Leben in Freiheit – zumindest meistens


Ein Rollenspiel, genau das sollte es sein und ist es wahrlich. Ich empfinde es als sehr reizvoll mich in eine ganz andere Rolle hinein zu versetzen. Das Leben einer Figur zu gestalten und dabei mit anderen in Interaktion zu treten. Denn genau das macht ein Online-Rollenspiel ja aus. Schon lange schreibe ich privat Kurzgeschichten und versuche mich an einem ganzen Buch. Lesen, das geschrieben Wort zu erfassen und zu begreifen, wie andere es verstehen und interpretieren ist einfach zu interessant. Daraus entstehen weitere Geschichten und immer wieder ein neuer Blickwinkel.

In den Weiten des Internet findet man viele Plattformen, die einem alle erzählen wie schön, das eine oder andere Spiel doch ist. Aber durch einen guten Freund bin ich auf Renaissance Königreiche gekommen. Und ich habe es bisher nicht bereut. 


Hier ist es wie in einer anderen Welt die dennoch an das Mittelalter der Zeit im 15 Jhd. angelehnt ist. Eine Zeitreise in die eigene Vergangenheit beginnt in dem Moment, wo man sich entscheidet einen Char zu erstellen. Ob dieser nun weiblich wird oder man sich traut einen Kerl zu spielen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, so lange es doch bitte im Rahmen bleibt. Ergo keine Elfen, Werwölfe und Vampire.
 

Genau das macht eben auch dieses Forum-Rollenspiel mit aus. Die Authentizität.

Es ist nicht immer alles ganz genau zu nehmen, dennoch kann man den einen oder anderen Exkurs in die eigene historische Geschichte mit aufnehmen und sogar noch etwas lernen.

Was für eine Figur spielt man jetzt?


Klare Antwort - Du kannst alles und Jeden spielen. Egal ob Hochadel, Soldat, Bettler, Söldner oder eben auch Räuber. Denn nichts wäre doch langweiliger als eine Welt, in der Alles nur gut ist. 


So entstand auch meine Levinia. Sie ist eine Räuberin durch und durch. Dennoch anders in ihrer Art. Nie würde sie Jemanden einfach meucheln aus reinem Spaß heraus. Sicher verstößt sie gegen die Gesetze im Reich und musste auch schon das eine oder andere Mal dafür den Kerker von Innen sehen. Doch auch hier ist es das herrliche Rollenspiel zwischen Justiz und Räuber. Und wer nicht wagt der nicht gewinnt. 

So ab und an, schafft meine Kleine es auch sich heraus zu reden und kommt ungeschoren davon. Ihr Lebenslauf wird bestimmt von Ereignissen um sie herum. Dramatik in der Familie, Freunde und auch die Liebe. Auch die „Bösen“ können lieben und demnächst steht eine Hochzeit mit einem der verrücktesten und genialsten RP Spieler überhaupt an.

Das Spiel im Forum ist schnell gelernt und es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Doch die Community ist großartig. Jeder hilft Jedem Ich spiele dieses Spiel seit knapp 3 Jahren und lerne immer noch dazu. So wird es eben auch nicht langweilig. Die „alten“ Hasen sind sich nicht zu fein Tipps und Tricks zu geben, wie etwas funktioniert. Schnell bekommt man Lust auf mehr und von den kleinen Zwei- bis Fünfzeilern, werden ganze Romane in einem ganz eigenen Schreibstil. Das Leben von Anderen mit zu verfolgen, das Leid, die Freude, Furcht, Liebe und Glück verleiht dem Spiel noch einen ganz besonderen Charme.

Die Gedanken sind frei


Ein altbekannter Spruch, der hier auch seine Wirkung findet. Wo keine Grenzen sind, schafft man sich eigene. Diese zu überwinden um dann neue Ziele abzustecken ist ein weiter Baustein im Online-Rollenspiel. Der eigene Char lebt durch Aktionen die Reaktionen bei anderen zeigen. Welche wieder neuer Aktionen hervorrufen. Ein Kreislauf beginnt und nichts ist schöner, als das Unbekannte zu entdecken.

Kommt mit auf die Reise und gesellt euch auf das Narrenschiff zwischen Realität, Zauber und Fantasie. 


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Traust du dich, dieses Narrenschiff zu betreten?  Die RK-Community erwartet dich.

Hier erzählt der Anführer der Vögel von seinem Weg zum Foren Rollenspiel.

Bis demnächst,
die Amaalia-Userin

Freitag, 23. September 2016

Artairs Wege zum Foren-Rollenspiel

Vom kleinen Rollenspiel-Räuber zum Anführer einer Bande


Forenrollenspiel braucht sie, die Underdogs, die Spinner, die von der dunklen Seite der Macht, die mit dem Vogel. Es gibt viele Räuber bei den Renaissance Königreichen, doch heute polarisiert vermutlich keiner so sehr wie Artair, der Anführer der Vögel, der sich selbst "der Falke" nennt. 

Aber auch der hat einmal klein mit Online Rollenspiel angefangen:




Einmal Renaissance Königreiche, immer Renaissance Königreiche


Ich habe schon immer sehr gerne geschrieben und mir selber Geschichten ausgedacht. Ich musste meine Fantasie immer auf ein Blatt Papier bringen und genauso begann ich schon früh Bücher zu lesen. Es stellte sich schnell heraus, dass mich das Mittelalter besonders in den Bann zog. Und was folgte, waren selbst geschriebene Bücher. Aber irgendetwas fehlte immer und ich wusste nicht, was es sein könnte.


Das ist meine kurze Einleitung dazu, wie ich zu Foren-Rollenspiel gestoßen bin. Ich wollte mit anderen Menschen agieren und mit ihnen schreiben. Ich wollte meine eigenen Geschichten spannender werden lassen, denn ich wusste immer wie meine selbst verfassten Geschichten ausgehen. Also riet mir eine Freundin, dass ich mich bei Renaissance Königreiche anmelden soll.


Ich hatte schon vorher ein paar Rollenspiele im Forum angespielt aber das hier war anders. 

Ich musste nicht nur eine Geschichte schreiben, ich musste meinen Charakter aufbauen. Er hatte nichts als Lumpen am Leib. Diese Kombination aus Simulation und Rollenspiel, hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die Interaktion mit den Spielern war groß, denn Renaissance Königreiche hat so viele Spieler, dass man immer auf neue, unbekannte Charaktere treffen kann und damit seinen eigenen Charakter vorantreibt.

Interaktion beim Online-Rollenspiel


Bei Renaissance Königreiche gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten. Ich kann ein gläubiger Aristot werden. Ich kann ein Bauer sein. Ich kann aus adeligem Hause kommen oder als Söldner mein Geld verdient haben. Es gibt so viele Möglichkeiten, seinen eigenen Charakter zu entwickeln. 


Ich entschied mich, dass mein kleiner Mann Räuber werden sollte. Ich hatte ganz Anderes mit ihm im Sinn, als das, was er heute ist. Und diese Entwicklung verdanke ich den Interaktionen, die auf so vielen Ebenen stattfinden. Jede Begegnung hat meinen Charakter geprägt und ihn in der Rollenspiel-Welt gefestigt. Was er heute ist, dazu tragen die verschiedensten Menschen und Situationen bei. Und die wichtigsten Entwicklungen waren nie vorhersehbar. 

Es kann damit einher gehen, dass einem zu Hause langweilig ist und man sich nur kurz, mit seinem Charakter, in ein Wirtshaus (Anmerkung: Ingame-Chat) setzen will. Ab diesem Moment ist alles möglich: Vielleicht kommt ein Feind herein oder ein Freund. Vielleicht taucht Gefahr auf oder er lernt einen neuen, interessanten Menschen kennen. Vielleicht hinterlässt dieses Treffen Spuren oder bringt ihn dazu wieder zu rauben? Und genau das macht den Reiz aus. Denn du weißt nie, wie dein Gegenüber handeln wird und das hat einen großen Einfluss auf dein eigenes Spiel.

Mein Online-Rollenspiel-Charakter


Artair ist eigentlich ein Nichts. Geboren als Bastard verließ er sehr früh sein zu Hause. Anerkennung hat er nie bekommen und das ist auch der Grund, warum ihm das heute so wichtig ist. Er kommt mit Frauen nicht sehr gut zurecht, das liegt auch in seiner Vergangenheit verankert. 


Gestohlen hat er zu Anfang nur, um zu überleben und seinen Hunger zu stillen, doch was am Anfang sehr klein erschien, das wurde mit der Zeit immer größer. Durch Treffen entwickelte sich aus einem kleinen Räuber eine ganze Räuberbande und heute gehört er zu den bekannten Räubern in der Renaissance Königreiche-Welt.

Warum Renaissance Königreiche?


Ich habe einige Forum-Rollenspiele hinter mir aber keines hat mich so sehr gefesselt, wie dieses Rollenspiel. Es ist die Vielfältigkeit, die dieses Spiel ausmacht. Ich muss keine Städte aufbauen und kann sie doch verwalten. Ich muss nicht Punkte sammeln um Erfolg zu haben. Jede noch so kleine Aktion deines Charakters, kann große Auswirkungen haben und das nicht nur auf dich selber bezogen, sondern auch auf das Umfeld oder Außenstehende, die nichts mit mir zu tun haben. 


Es muss kein Geld ausgegeben werden, um es zu Spielen und aufzusteigen. Ich kann im Forum spielen und meine RP’s und die der Anderen lesen oder ich gehe in eines der zahlreichen Wirtshäuser und lasse das RP einfach auf mich zukommen. Ich kann mich mit Menschen austauschen, die nicht nur das Hobby des Schreibens mit mir teilen, sondern auch das Mittelalter so faszinierend finden wie ich. 


Die Community von Renaissance Königreiche ist sehr groß und jeder wird seinen Platz in diesem Spiel finden können. In Frankreich wird es ebenso gespielt, wie hier in Deutschland, England, Spanien oder Italien. Jeder kann in die anderen Gebiete reisen und dort spielen und Neues entdecken. 


Vielleicht sehen wir uns bald auch im Spiel
Ich würde mich freuen!


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Willst du wissen, was der Falke gerade wieder ausheckt? Melde dich an und erfahre es: http://www.diekoenigreiche.com

Das ganze Gegenteil, aber nicht weniger Spannend ist die Laufbahn eines steirschen Geistlichen.

Weitere Beiträge von Artair:
Meine tollsten RP-Momente 
10 Gründe in einem Online-Rollenspiel einen Räuber zu spielen
  Bis demnächst,
die Amaalia-Userin

Montag, 19. September 2016

Nadeschda- Auch Schurken haben ihren Platz beim Foren-Rollenspiel

Ohne Schatten kein Licht- das gilt auch beim Online-Rollenspiel


Jeder spielt die Rolle, die er für sich gewählt hat. Doch beeinflusst wird er nicht nur von seinen eigenen Ideen und Wünschen, sondern auch vom Tun der anderen Charaktere.
Um unser Foren Rollenspiel spannend und abwechslungsreich zu gestalten, braucht es mehr, als die heile Welt der "Guten". Es braucht die Huren, Räuber, Lügner, die zwielichtigen Gestalten im Allgemeinen.

Nadeschda ist so eine Gestalt, die unser Rollenspiel bereichert und von ihr lesen wir heute:

Wie kommt man zu einem Online Rollenspiel?


Ja, das ist eine ganz interessante Frage. Ich habe damit ungefähr vor 12 Jahren angefangen. Die Ursache dafür lag oder besser liegt in der einfachen Tatsache, dass ich unheimlich gern lese und spannend unterhalten werden will. Mein Bücherregal nimmt schon ein ganzes Zimmer meiner Wohnung ein. Wenn man es so will ist das Rollenspiel nur ein anderes Medium für mein Interesse. 


Es ist eigentlich immer das Gleiche. Egal ob Buch, Comic, Film, Serie, Spiel, Erzählung oder Zeichentrick, die Geschichte im Hintergrund ist immer ein elementarer Bestandteil, denn nur dadurch wird das Ganze interessant und macht Spaß. Irgendwann beginnt man dann ganz automatisch seine eigenen Ideen zu entwickeln. 

Man stellt sich die Frage ob man nicht selbst in der Lage ist eine fiktive Welt mit fiktiven Charakteren zu erstellen und diese spannend zu gestalten. 

Die Antwort darauf ist ein klares JA! 

Man beginnt zu probieren und die logische Folge daraus ist dann, dass man irgendwann beginnt dies mit anderen Menschen teilen zu wollen, in dem man seine Werke veröffentlicht oder gar zusammen an einer Geschichte schreibt. Ich habe am Anfang gezielt nach Rollenspiel im Forum das Internet durchforstet, war zwei Jahre in diversen Rollenspielplattformen aktiv und bin dann dadurch irgendwann auf die Renaissance Königreiche aufmerksam geworden. 

Ich befand den Grundgedanken sofort äußerst genial. Ein Spiel in dem wirklich der Rollenspielfaktor mit anderen Spielern im Vordergrund steht ist etwas, das man so schwerlich im Internet oder Onlinespielen findet. Es ist etwas Besonderes, was man so nicht geboten bekommt. Der Spielspaß potenziert sich durch den Einsatz des Rollenspiels. Man erstellt nicht nur eine Figur und spielt sie durch die Spielwelt, sondern man übernimmt die Rolle dieser Figur und entwickelt eine Geschichte. 


Mittlerweile bin ich 8 Jahre dabei. Meinen ersten Rollenspiel-Charakter erstellte ich im Jahr 2008 und hatte immer mal Pausen. Allerdings hat mich das geniale Grundprinzip nie gelangweilt, eher das Gegenteil ist der Fall, man weiß nicht welche Idee man als Erstes umsetzen möchte. Heute ist das Spiel mein größtes Hobby und mein zweites Wohnzimmer.

Was tun wenn die Möglichkeiten im Prinzip unbegrenzt sind?


Wenn man einmal sein Lehrgeld bezahlt hat und das Handwerkszeug und die Regeln des Online Rollenspiels und des Rollenspiels im Forum erlernt hat, dann steht einem die Welt offen. Mir persönlich fiel das sehr leicht, weil man es erstens nachlesen kann und weil man es sich zweitens ganz von alleine in der Interaktion mit anderen Spielern aneignet. 


Die Spielerschaft ist auch gegenüber Neulingen sehr hilfsbereit und erklärt auch sehr sehr gut. Nach 8 Jahren Spielerfahrung neige ich mittlerweile aber eher zum Exzess und bin jemand der sehr exotisch, extrem und mit einem Augenzwinkern spielt. Eigentlich bin ich für jede Schurkerei zu haben und provoziere und polarisiere unheimlich gerne. Das macht mir Freude, einfach so zu reizen, die Norm zu brechen, total verrückt zu spielen und zu sehen wie andere auf meine völlig unangebrachten Spielaktionen reagieren. 

Damit nehme ich aber nicht nur, sondern ich ergänze auch, weil ich so spontane Impulse austeile und gerne andere einlade mit mir zu interagieren. Folglich zählt man meinen derzeitigen weiblichen Char Nadeschda zu den bösen Gestalten, die man im Spiel antreffen kann. Es sind die Figuren mit Fehlern und mit Schwächen, welche in die Dunkelheit fallen, die interessant sind und es sind die Ereignisse die einen Verlauf vorrantreiben. 

Ich habe mich ganz bewusst für eine kriminelle Straßenratte mit russischer Herkunft entschieden, die indessen schnell Anschluss an eine Bande erhalten hat. Ich fühle mich da voll in meinem Element, weil ich damit einen wirklich alternativen Weg beschreiten kann, der nicht langweilig wird. 

Mit vier anderen Weibern, nennen wir uns die Höllenschwestern und es geht quer durch die Welt des Online Rollenspiels. Dabei wird geraubt wo es nur möglich ist, aber nicht nur das, Lügen, Klauen, Plündern, für Unruhe sorgen, alles was man von einem waschechten Bösewicht erwarten würde. 

Mir macht vor allem das Rollenspiel im Forum und im Chat Spaß. Da liegt nämlich der Fokus in dieser Spielweise. Mich interessieren ehrlich gesagt die ganzen Errungenschaften, die man erreichen kann nicht wirklich. Ich muss nicht in die Politik oder Regentin über irgendeinen Landstrich werden, sondern es liegt einzig und allein das Vergnügen der Geschichte als Hauptziel aus. Meine Gruppe entwickelt sich dadurch ungemein und man teilt mit vier außergewöhnlichen Charakeren seine Story, die sich immer weiterentwickelt. 

Die Interaktion ist mir besonders wichtig. Dort ergeben sich durch all die Aktionen ganz spontan die besten Geschichten. Eine Schlägerei im Wirtshaus, gemeine Spielchen gegen einen Geistlichen, Lügen vor Gericht erzählen, einen Bruch bei der örtlichen Schneiderei,etc. habe ich alles schon hinter mir und sicher wird noch viel mehr folgen. Es ist wie in einem Film und man besetzt die Hauptrolle.

Warum solltest ausgerechnet du mitspielen?


Das ist eine verdammt gute Frage. Also Erstens braucht meine Räuberin natürlich neue Opfer! Nein, kleiner Scherz am Rande. Komm her, weil es eine Form der Freizeitbeschäftigung darstellt, die völlig anders ist. Es ist ungelogen ein einmaliges Erlebnis, dass nur davon lebt, dass man es mit anderen Leuten teilt. Dadurch, dass im Spiel viel geschrieben wird ist das Niveau höher als bei vielen anderen Onlinespielen. 


Du kannst hier Geschichte schreiben 


...und das im wahrsten Sinne des Wortes. Das Schöne ist auch, dass man dieses Hobby ganz so wie man es für sich mit seiner Freizeit vereinbartm angehen kann. Der wichtigste Aspekt ist allerdings, dass alle einem Hobby nachgehen, welches Freude bringt. Das klingt vielleicht philosophisch, aber Renaissance Königreiche funktioniert nicht wie andere Spiele. Du kämpfst hier nicht gegen andere oder versuchst besser zu sein. Nein, darum geht es hier nicht! Komm her weil du etwas gibst und erhalte von anderen. Erzähle deine eigene Geschichte, setze deine Phantasie um und mach den Menschen, denen Geschichten gefallen, eine Freue.

Wir sehen uns, da bin ich mir sicher. Warum? Weil du meinen auschweifenden Text bis hier hin durchgelesen hast! ;-)

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Bist du auf der guten oder auf der bösen Seite? Auf http://www.diekoenigreiche.com  kannst du sein, wer du willst!

Hier geht es zu Mairis Gastbeitrag. Eine Schottische Adlige.

Viel Spaß
Die Amaalia-Userin